Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden.Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktionen, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf das der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.
Kommentarlos und ohne erklärende Interviews entfaltet sich der Film auf der Leinwand wie ein irritierender Traum: ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen und hydraulischen Atmen der Maschinen – nur Hühnergeschrei ist lauter.
„Unser täglich Brot“ ist eine Einladung an unsere Neugierde, den Dingen auf den Grund zu gehen. Eine Einladung zum Schauen, Hören und Staunen, zum Assoziieren und Nachdenken über den gegenwärtigen Stand unserer Zivilisation: erst wenn wir etwas wahrnehmen, können wir es auch glauben.
Über den Regisseur
NIKOLAUS GEYRHALTER, geb. 1972 in Wien. Erster Film „Angeschwemmt“ (1994). 1994 Gründung Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion. Seit 2003 GmbH mit Markus Glaser, Michael Kitzberger und WOLFGANG WIDERHOFER. Spezialisiert auf Produktionen von Kino- und Fernseh-Dokumentarfilmen mit ausgeprägter AutorInnen-Handschrift. Zahlreiche internationale Auszeichnungen.


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