Valerie

Valerie gehört zu den so genannten „Schattenfrauen“: Sie ist ein makelloses Modell, das nach außen ein Leben zwischen glamourösen Laufstegen, Partys und Champagner führt. In Wirklichkeit aber steht die 29-jährige ohne Aufträge da und ist völlig pleite. Ihrem Umfeld verschweigt sie ihre missliche Lage – so etwas möchte in ihren Kreisen keiner hören.

Kurz vor Weihnachten strandet sie in Berlin. Ganz selbstverständlich nimmt sie sich ein Zimmer im exklusiven Hyatt-Hotel. Doch bald gelingt es ihr auch trotz geübter Arroganz und dem eleganten französischen Akzent nicht mehr, das Hotelzimmer auf Pump zu bewohnen. Nicht einmal die Parkgebühren kann sie bezahlen, weshalb sie fortan die Nächte in ihrem Wagen in der Tiefgarage des Hotels verbringt. Sie lebt als blinder Passagier in der Welt der Schönen und Reichen, bis plötzlich der Parkhauswächter auf sie aufmerksam wird.

Anmerkung der Regisseurin: „Der Film handelt von den Höhen- und Tiefpunkten, dem Gegensatz von Außen und Innen, Schein und Wahrheit und davon, was mit der Seele unter diesen Bedingungen passiert. Valerie pendelt zwischen diesen unterschiedlichen Welten. Ein Märchen über moderne Obdachlosigkeit, über Schönheit und Ehrlichkeit.“

In Anwesenheit des Redakteurs Lucas Schmidt.

Über den Regisseur

BIRGIT MÖLLER wurde 1972 in Osnabrück geboren. Von 1994 bis 1996 studierte sie an der staatlichen Fachschule für Film und Optik (SFOF) in Berlin. Seit 1997 studiert sie an der dffb Berlin die Fächer Kamera und Filmregie. Birgit Möller führte Regie bei zahlreichen Werbefilmen für Fernsehen und Kino. VALERIE ist ihr Abschlussfilm.

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