Schonzeit für Füchse

1965/66, 92 Min.
SA 11:00 UHR, CineStar 6

Regie Peter Schamoni Darsteller Helmut Förnbacher, Christian Doermer, Andrea Jonasson, Monika Peitsch, Willy Birgel, Edda Seippel, Helmuth Hinzelmann Kamera Jost Vacano Buch Günter Seuren, Peter Schamoni Schnitt Heidi Genée Musik Hans Posegga Produktion Peter Schamoni Filmproduktion, Produktionsleitung Hans von der Heydt

Kontakt

Peter Schamoni Filmproduktion, Mauerkircherstraße 184, 81925 München Tel. 089-98 84 15 Fax 089-9884-19 E-Mail Peter@Schamoni.de

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In ANWESENHEIT DES FILMEMACHERS

Ein junger, namenloser Mann Ende zwanzig steht am Beginn einer Laufbahn als Journalist. Seine Freizeit verbringt ER mit seiner Freundin Clara oder mit seinem Schulfreund Viktor. Sie besuchen sich gegenseitig oder nehmen an Treibjagden in ihrem Heimatort teil. Man schießt Rebhühner und parliert am Abend in großer Runde über russische Literatur und die Karriere. Mit Clara lässt ER sich durch die Stadt treiben: Am Rheinufer, am Kaiser-Wilhelm-Denkmal, in Restaurants – man geht gemeinsam Essen oder spielt Karten. Am Ende entschließt sich Viktor, in Australien sein Glück zu versuchen.

1962: „Wir haben von der Produktion des neuen deutschen Films konkrete geistige, formale und wirtschaftliche Vorstellungen. (…) Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“ So begründete sich als Gegenbewegung zu „Papas Kino“ mit dem Oberhausener Manifest der Neue Deutsche Film, vier Jahre später kamen die ersten Arbeiten dieser Bewegung in die Kinos, unter ihnen SCHONZEIT FÜR FÜCHSE – Schamonis erster langer Spielfilm. In ihm finden sich beispielhaft die neuen „Vorstellungen“ der Oberhausenunterzeichner wieder: Thematisch etwa in der Suche nach einer zeitgemäßen Identität oder der Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Der Film wendet sich von einer Spannungsdramaturgie ab und erzählt „gelassen und beiläufig, fast nüchtern“ (Norbert Grob). Der Film gewann auf der Berlinale 1966 den Silbernen Bären als Sonderpreis der Jury. Hans Posegga (Beste Musik) und Edda Seippel (Beste Nebendarstellerin) erhielten 1966 den Deutschen Filmpreis in Gold.

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