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Der Märchenfilm von Johannes Schaaf, bei dessen Drehbuch Michael Ende selbst mitgearbeitet hat, erzählt die Geschichte eines Mädchens, das ganz alleine, mit nichts als einer Blume in der Hand und einer Schildkröte unter dem Arm, gegen gespenstische Graue Herren kämpfen muss, die versuchen, der Menschheit die Zeit zu rauben. Die zentralen Inhalte des Films – die Vergänglichkeit von Zeit und das Streben nach einer rein funktionalen Gesellschaft, die durch industrielle und technologische Entwicklung immer menschenunwürdiger wird – sind heute wohl aktueller als jemals zuvor.
MOMO ist kein knallig-buntes Märchenspektakel, sondern ein phantastischer Film, der mit leiser Melancholie Zuschauer jeden Alters zum Nachdenken anregt. Schaafs atmosphärisch dichte Inszenierung wurde ausdrücklich von Michael Ende als eine präzise Umsetzung der Romanvorlage gutgeheißen und zählt zu Deutschlands erfolgreichsten Kinderund Jugendfilmen




Urs | 25.11.2009 um 3:52 Uhr | Permalink
Wahnsinn, diese Begeisterung für MOMO!
Eine komplette Mainzer Grundschule hat sich mit sämtlichen Klassen und Lehrern für die Vorstellung angemeldet. Toll!!
Siegfried Krieg | 28.11.2009 um 9:15 Uhr | Permalink
Der Film war ein Non-Plus-Ultra. Die Geschichte, der Film, ein Traum - und doch eine Wirklichkeit.
Die Faszination des Films hielt über 240 Schüler im Bann, das Kino war bis zum letzten Platz besetzt. Fantastisch.