„FILMZ des Monats” präsentiert „Nosferatu – Phantom der Nacht”

„FILMZ des Monats” präsentiert „Nosferatu – Phantom der Nacht”

Letzter Rückblick vor FILMZ mit Werner Herzogs Vampirfilm-Klassiker

Genau drei Wochen vor Festivalbeginn, am Mittwoch, dem 2. November 2011, zeigt FILMZ – Festival des deutschen Kinos in Zusammenarbeit mit dem Residenz und Prinzess Filmtheater den Klassiker mit Klaus Kinski. Bei der letzten Veranstaltung der Reihe „FILMZ des Monats” kommen alle Fans des Vampirfilm-Genres auf ihre Kosten. Werner Herzogs „Nosferatu – Phantom der Nacht“ entführt auf eine schaurige Reise ins Transsilvanien des 19. Jahrhunderts.

Nebelverhangene Wälder, bedeutungsschwangere Musik und düstere Landschaften kündigen schon zu Beginn des Films das drohende Unheil an. „Nosferatu“ ist kein blutrünstiger Film, trotzdem ist das Grauen allgegenwärtig. Scharen von Ratten lassen den Betrachter erschauern. Für seine Endzeit-Orgie im morbiden, von der Pest heimgesuchten, Wismar benötigte Herzog 11.000 Ratten. Die gelieferten Tiere aus einem Versuchslabor waren jedoch weiß, darum ließ er sie kurzerhand grau einfärben. Der Film ist zwar eine Hommage an Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm-Klassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (1922), dennoch inszeniert Herzog seine Vampirfigur, die äußerlich exakt Murnaus Grafen Orlok nachempfunden ist, vielschichtiger, indem er ihr eine melancholische Gefühlskomponente beimisst.

Inhalt: Wismar im 19. Jahrhundert. Der Immobilien-Makler Jonathan Harker (Bruno Ganz) soll für den Grafen Dracula (Klaus Kinski) aus Transsilvanien ein Haus finden. Zu diesem Zweck muss er persönlich in die Karpaten reisen. Auch die Warnungen der Einheimischen – Dracula sei ein Vampir, ein Nosferatu – können Jonathan nicht von seinem Auftrag abhalten. Als er das Schloss des Grafen erreicht, scheint sein Schicksal besiegelt: Bereits in der ersten Nacht wird er von Dracula heimgesucht…

FILMZ des Monats:

„Nosferatu – Phantom der Nacht” (Werner Herzog, 1979)

Mittwoch, 02. November 2011 um 20:00 Uhr

Residenz & Prinzess Filmtheater

Schillerstraße 30-32

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