andersARTig

andersARTig

24.11.2011 Allgemein

Anders – so können Kurzfilme sein. Anders in ihrer Erzählweise, anders in ihren Bildern. Anders auch das Thema, abseits normaler Erzählweisen. Filme die aufwühlen, zum Nachdenken anregen und vielleicht auch provozieren. Anders die Ästhetik, der Aufbau. Musik und Rhythmus verleihen Dynamik. Licht, Farbe und Animationen setzen Akzente.

Der Kurzfilm ist seit jeher ein experimentelles Spielfeld, auf dem Filmemacher ihren künstlerischen Ideen freien Lauf lassen. Neben den großartigen Kurzfilmen, die auf klassische Weise erzählen, hat sich in den letzten Jahren bei den Einreichungen von FILMZ eine Tendenz zu solch „andersARTigen“ Filmen abgezeichnet. Nun ist es an der Zeit, diesen Filmen einen größeren Raum zu widmen und Ihnen in einer Reihe, die die Bandbreite der künstlerischen Ausdrucksmittel zeigen soll, zu präsentieren.

Filme

  • 1923 AKA HEAVEN

    D / DK / UK 2010 // 1 MIN. FARBE // Max Hattler

    Eine Reise durch animierte Sphären. Der Zuschauer scheint wie im Flug durch ein filigranes Reich aus Farben und Formen zu reisen.

  • HURDY GURDY

    D 2010 // 3 MIN. FARBE // DANIEL SEIDENEDER

    Eine Welt, ein Tag. Panoramaansichten schildern das Leben der Menschen, Stadtbilder im Zeitraffer. Oder ist doch alles nur Schein?

  • DER FALL MAX MUSTERMANN

    D 2011 // 10 MIN. FARBE // Achim Wendel

    In einer Zukunft ist jegliche Individualität abgeschafft. JEDER entspricht der Norm. Die Gedanken müssen kontrolliert werden.

  • ODEM

    D 2010 // 8 MIN. FARBE

    Ihr Bild erscheint blütenweiß. Doch der Blick in den Spiegel stimmt nicht. Kontrolle und Kontrollverlust in divergierenden Welten.

  • ISI

    D 2011 // 12 MIN. FARBE // Sunjha Kim

    Die Dinge sind nicht so, wie sie erscheinen. Objekte verändern ihre Formen, ihren Aggregatzustand. Kontinuierlich, immerwährend.

  • TURN BABY TURN

    D 2010 // 2 MIN. FARBE // DAGIE BRUNDERT

    Perspektiven und sie selbst werden auf den Kopf gestellt. Einfach gegen den Strich sein. Ein Dirndl kann auch mal für sich punken!

  • ZU SCHÖN UM WAHR ZU SEIN

    A 2010 // 8 MIN. FARBE // REGIE P. FUSSENEGGER

    In der elterlichen Wohnung allein mit Hirschgeweihen und Sexdolls. Doch die greise Mutter droht immer noch als richtende Instanz.

  • MANNEQUIN

    D 2011 // 12 MIN. FARBE // MARTIN KOSOK

    Ein Kammerspiel über die Komplexität menschlicher Beziehungen. Liebe wird zur Bedrängnis und führt zu psychischer Verzerrung.

  • FUTUREPASTPERFECT

    D 2009 // 4 MIN. FARBE // CARSTEN NICOLAI

    Ein Getränkeautomat mit Eigenleben. Faszination für Automation, Codes und Musterprozesse; Farben und rhythmische Schnitte.

  • DIE STERNE – LIFE IN QUIZ

    D 2011 // 4 MIN. FARBE // CARSTEN NICOLAI

    Sieh’ nichts Böses, hör’ nichts Böses, sprich nichts Böses. Mit Aalen prügeln. Ein Musikvideo, zu dessen Hand du sprechen kannst!

  • NATALIE BERIDZE – WHAT ABOUT THINGS …

    D GE 2011 // 4 MIN. FARBE // NIKOLOZ MACHAIDZE

    Sie kämpft sich durch eine Videospielwelt. Industrielle Klänge und vielschichtige Animationen führen von Level zu Level.

  • GANZ GROSSES KINO

    D 2010 // 6 MIN. FARBE // R. SCHWETTKE, F.X. STANNEBEIN, D. ROGE, J. ALPERMANN

    Auf dem Weg ins Bett. Maskierte Personen in der Kneipe. Ein Chor im Schlafzimmer. Ein absurder Reigen vor improvisierter Kulisse.

  • HANS UNSTERN – EIN COVERSONG

    D 2010 // 4 MIN. S/W // M. VONSTADL

    Schwarz und Weiß die Animationen: Radierungen und Stopptrick. Dazu musikalische Lyrik: Treibend, metamorphotisch. Kratz dich raus.

  • DEUX FRÈRES. LA FEMME. LE FEU. LE SILENCE.

    D/F 2011 // 14 MIN. FARBE // PHILIPPE ZWICK EBY

    Zwei Brüder leben wie Wölfe. Eindringlinge werden abgewehrt. Das Erscheinen einer Frau scheint alles zu ändern. Vorerst.

  • DIEBE

    D 2010 // 12 MIN. FARBE // LYDIA DYKIER

    Entführung einer Braut. Absurde Stationen, entgegen aller Konventionen. Klammern am Gestern, zwischen Melancholie und Esprit.

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