Der Brand

26.11.2011 Langfilmwettbewerb

Salsa-Tanzen ist Judiths und Georgs große Leidenschaft. Als Georg allerdings in letzter Minute etwas dazwischen kommt, geht Judith ohne zu zögern allein tanzen, sucht sich selbstbewusst einen Ersatzpartner und … landet in den Händen eines brutalen Vergewaltigers. Danach ist nichts mehr wie es war. Judith verliert jeglichen Bezug zu ihrem früheren Leben, zu Georg und vor allem zu ihrem eigenen Körper. Die gerechte Strafe für ihren Peiniger ist das Einzige, was sie noch am Leben hält. Als ihr Anwalt diese Hoffnung zerstört, droht sie, den Verstand völlig zu verlieren. Der Täter, seine Familie – sein ganzes Leben wird zur Obsession und fast zu spät erkennt Judith, dass sie einen radikalen Weg gehen muss, um die Kontrolle über ihr eigenes Leben wieder zu erlangen.

„Der Brand“ verlangt dem Zuschauer einiges ab. Realitätsnah zeigt der Film, dass das Martyrium des Opfers nach der Vergewaltigung noch lange nicht vorbei ist. Regisseurin Brigitte M. Bertele geht sehr weit, ohne dabei konkrete Bilder zeigen zu müssen und trotzdem bleibt man als Zuschauer verstört zurück.

Vorfilm

  • Tunnel

    D 2010 // 12 Min. // Mathias Steinach

    Ein Ehepaar ist erstarrt in Schrecken, Wut und Ohnmacht. Da sie sich vom Gesetz im Stich gelassen fühlen, suchen sie ihr Recht nun auf einem anderen Weg.

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