Lukas wurde eigentlich als Miriam geboren. Die will der Zwanzigjährige jetzt aber endgültig hinter sich lassen – die ersten medizinischen Schritte sind bereits eingeleitet – und ein neues Leben als Zivi in Köln beginnen. Leichter gesagt als getan: Aus Platzmangel wird er erst mal im Schwesternwohnheim untergebracht. Immerhin zusammen mit seiner besten Freundin Ine, die als Einzige sein Geheimnis kennt. Sofort schleift sie ihn mit ins nächtliche Partyleben und stellt ihn ihrer Clique vor. Zu der gehört auch Fabio, ein umwerfend gut aussehender Macho, in den sich Lukas sofort verknallt. Auch Fabio zeigt Interesse und nur zu gern würde sich Lukas ihm anvertrauen. Aber warum sollte ausgerechnet dieser Windhund Verständnis für einen Transgender aufbringen?
Sabine Bernardi beschreibt eindrucksvoll die Nöte und Sehnsüchte eines jungen Menschen, der mitten in einer Geschlechtsumwandlung steckt. Allerdings ohne dabei auf die verführerische Tränendrüse zu drücken, sondern hält gekonnt die Waage zwischen Leichtigkeit und ernsten Tönen.






Hört sich nach einem sehr guten Film an. Endlich werden so gesellschaftlich schwierige Themen wie Transsexualität auch mal für die Öffentlichkeit verarbeitet und damit nicht mehr unter den Teppich gekehrt!