FILMZ 2011: „Der Albaner“ gewinnt „das Mainzer Rad”

FILMZ 2011: „Der Albaner“ gewinnt „das Mainzer Rad”

28.11.2011 Pressemitteilungen

 Fünf erfolgreiche Festivaltage mit vielen Highlights gehen zu Ende

Der diesjährige Gewinnerfilm des Langfilmwettbewerbs „Der Albaner” von Johannes Naber verhilft FILMZ – Festival des deutschen Kinos zu neuen Rekorden: Noch nie zuvor in der Geschichte des Festivals haben die Zuschauer einen Film mit so hoher Punktzahl zum Sieger gekürt – 4,84 von möglichen 5 Punkten auf der Werteskala erreichte das Spielfilmdebüt des jungen Regisseurs, der ganze zehn Jahre Arbeit in das Projekt investiert hat. „2001 ging die Reise los und endet 2011 nun hier in Mainz. Diese Reise hat sich gelohnt!”, freut sich Naber. Die Trophäe „das Mainzer Rad” wurde in diesem Jahr zum bereits sechsten Mal von dem bekannten Mainzer Juwelier Richard Weiland gestiftet und persönlich überreicht. Dotiert ist der von der Sparda-Bank gestiftete Preis mit 1500 Euro.

Wie es der FILMZ-Tradition gebührt, fand die Filmpreisverleihung am gestrigen Sonntagabend nach dem beliebten Kurzfilmwettbewerb im Residenz & Prinzess Filmtheater statt. Hier gewann „Pärchenabend” von Hardi Sturm den mit 500 Euro dotierten Preis für den besten Kurzfilm, gestiftet von der Mainzer Produktionsfirma Kontrastfilm, die FILMZ seit vielen Jahren unterstützt. Auch in diesem Jahr wurden die Siegerfilme wieder vom Publikum per Stimmzettel gewählt. Mit den Preisträgern verkündeten die Moderatoren des Abends auch die Besucher-zahlen: Auch in diesem Jahr knackte das Festival trotz des verschlankten Festivalprogramms die Fünftausender-Marke – insgesamt 5.170 FILMZ-Fans genossen 2011 das Filmfest.  
 
Auch die zwei noch jungen Wettbewerbe des Festivals fanden in diesem Jahr wieder großen Anklang beim Mainzer Publikum. Zum beliebtesten Dokumentar-film wählte das Publikum „Louisa”: Regisseurin Katharina Pethke gewann 1000 Euro und eine eigens kreierte Glastrophäe, beides gestiftet von der Schott AG. In der Konkurrenz der mittellangen Filme erhielt Christian Werner für seinen Film „Monika” den von der Postproduktionsfirma Match Cut Mainz mit 750 Euro dotierten Preis.
 
Der einzige Jurypreis des Festivals für den besten Drehbuchpitch ging mit 300 Euro Preisgeld und der “Gläsernen FILMZ-Flamme”, gesponsert von Kontrast-film, sowie einem professionalen Lekorat durch einen ZDF-Fernsehredakteur an Lissa Lehmenkühler für die bestechende Vorstellung ihres Treatments für „Amokkoma.” Den Publikumspreis des Pitchings, ein professionelles Drehbuch-seminar im Wert von 495 Euro, gestiftet von Vera Eichholz-Rhode von Dreh-buchcamp e.V., heimste sie dabei am Sonntagnachmittag gleich mit ein. Arne Ahrens gewann mit seinem Film „Komm und hol mich” den lokalen Kurzfilm-wettbewerb mit 250 Euro Preisgeld und einer Trophäe des Steinstudios Inge Griss.
 
FILMZ freut sich besonders über den großen Erfolg der neuen Veranstaltungen im diesjährigen Programm: Die Kurzfilmreihe „andersARTig” am Donnerstag war restlos ausverkauft und auch die Podiumsdiskussion „FILMsZene” konnte mit begeistertem Publikum und einer überaus angeregten Diskussion aufwar-ten. Sophie Oldenstein von der Festivalleitung freut sich über den gelungenen Start in eine neue FILMZ-Dekade: „Es ist toll zu sehen, dass FILMZ in Mainz so fantastisch angenommen wird! Wir haben das Festivalprogramm nach dem Jubiläum im letzten Jahr stark verschlankt – und dennoch kommen so viele Leute, die begeistert sind über das, was wir hier zeigen. Das macht die harte Arbeit, die wir das Jahr über leisten, mehr als lohnenswert. Ein besonderer Dank für die Unterstützung gilt dabei auch unseren Sponsoren Crowne Plaza und Skoda!”
 
Mit dem Ende des Festivals ist das FILMZ-Jahr allerdings noch nicht vorbei: Am Mittwoch, dem 7. Dezember 2011, um 20 Uhr zeigen wir im „FILMZ des Mo-nats”-Spezial „Die Feuerzangenbowle” (Helmut Weiss, 1944) mit Feuerzangen-bowlen-Ausschank im Residenz & Prinzess Filmtheater.

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