Mainzer Manifest zur Film- und Medienförderung: es geht weiter!

Mainzer Manifest zur Film- und Medienförderung: es geht weiter!

Das Mainzer Manifest der Initiativgruppe Film- und Medienschaffender sorgt für große Resonanz in Politik und Fachpublikum. Seit dem 27.11.2012 haben rund 450 Personen unterzeichnet, darunter viele Mitarbeiter von ZDF und SWR und viele Vertreter der Hochschulen. Zu den prominenten Unterstützern gehören seit Freitag vergangener Woche auch der “Heimat”-Regisseur und Filmproduzent Edgar Reitz, die Schauspielerin Anke Sevenich, der Schauspieler Henry Arnold und der Kameramann Gernot Roll. Sie alle unterstützen die Forderungen, dass Rheinland-Pfalz seine Stärken als Medienland erkennt, sowie Maßnahmen zur Standortentwicklung, zur Nachwuchsförderung und zur Institutionalisierung einer Film- und Medienförderung ergreift.

Diese Forderungen, sowie die Zukunft des Mainzer Filmfestivals FILMZ, waren auch Thema einer Podiumsveranstaltung am letzten Freitag im leerstehenden Autohaus in der Binger Straße. Unter dem Titel „Quo vadis – Film(z) in Rheinland-Pfalz!?“ diskutierte eine qualifizierte Runde von Politikern zusammen mit Filmförderern aus Hessen und Baden-Württemberg vor einem engagierten Publikum. (Zum Nachhören hier: https://soundcloud.com/tidi-tiedemann/podium_30112012)

Unter den Podiumsteilnehmern bestand parteiübergreifend Konsens darin, dass die bisherige Unterstützung von Film-und Medienprojekten in Rheinland-Pfalz völlig unzureichend ist. Zudem mangelt es an einer „Kopfstelle“, die die durchaus vorhandenen Ansätze im Bereich Film- und Medienförderung in Rheinland-Pfalz koordiniert und für Außenstehende transparent macht.

In zahlreichen konstruktiven Beiträgen wurden daher Möglichkeiten der Institutionalisierung einer landestypischen Film- und Medienförderung ausgelotet. Hier profitierte die Runde von den langjährigen Erfahrungen von Maria Wismeth, Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung und Dieter Krauß, Mitglied der Geschäftsleitung MFG Medien- und Filmgesellschaft in Baden-Württemberg. Von Herrn Krauß kam auch die Einladung an die anwesenden Politiker, in Stuttgart gemeinsam mit ihm und der MFG Baden-Württemberg das Modell einer länderübergreifenden Film und Medienförderung auf dem Gebiet der gemeinsamen Landesrundfunkanstalt SWR zu sondieren.

Die Veranstaltung schloss mit dem durchaus ernst gemeinten Appell des Mainzer Stadtrats Dr. Walter Konrad, den Politiker weiter „ins Kreuz zu treten“, damit in Sachen Film- und Medienförderung nach jahrelangem Stillstand endlich Bewegung kommt. Die Initiativgruppe ist mittlerweile im Gespräch mit Abgeordneten und Ministerien, um Konzepte zu entwickeln, die ab dem nächsten Jahr schrittweise zur Umsetzung kommen könnten.

Für Rückfragen:

Nadine Mannweiler
FILMZ – Festival des deutschen Kinos
Wallstraße 11
55122 Mainz

Tel: +49 (0)6131 / 906 07 82
Mobil: +49 (0)176 / 20 10 23 73
FAX: +49 (0)6131 / 906 07 80
E-Mail: nadine.mannweiler@filmz-mainz.de

Tidi von Tiedemann
KONTRASTFILM Mainz
Wallstraße 11
55122 Mainz

Tel: +49 (0)6131 / 906 07 82
Mobil: +49 (0)177 / 57 02 911
FAX: +49 (0)6131 / 906 07 80
E-Mail: tidi.tiedemann@kontrastfilm.de

https://www.openpetition.de/petition/online/mainzer-manifest-fuer-eine-film-und-medienfoerderung-fuer-rheinland-pfalz

https://ffrlp.wordpress.com/2012/11/29/unterstutzt-jetzt-das-mainzer-manifest

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