Kohlhaas oder die Verhältnismässigkeit der Mittel

Kohlhaas oder die Verhältnismässigkeit der Mittel

30.11.2013 Langfilmwettbewerb

Kohlhaas. Kleist. Eigentlich ein ganz großer Stoff für einen aufwändigen Historienfilm. Doch gleich am ersten Drehtag wird Regisseur Lehmann der Geldhahn zugedreht und die Produzenten steigen aus. Normalerweise das Aus für jeden Filmdreh. Aber Lehmann gibt nicht auf: Aus Pferden werden Kühe, aus historischen Kostümen werden selbstgehäkelte Kettenhemden und als Statisten müssen die Darsteller der örtlichen Theatergruppe aus dem bayerischen Speckbrodi herhalten. Doch nicht alle sind von den eigenwilligen Ideen des Jungregisseurs begeistert: Es kommt zur Revolte, am Set und hinter den (nicht vorhandenen) Kulissen. Kohlhaas und Lehmann stehen aber bis zum bitteren Ende für ihre Visionen und Ideale ein – in der Fiktion wie in der Realität.

Publikumspreis beim MAX OPHÜLS PREIS SAARBRÜCKEN 2013, Filmkunstpreis beim FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN 2013, Preis für die Beste Regie beim ACHTUNG BERLIN FILM AWARD 2013, DEFA-Preis beim FILMKUNSTFEST MECKLENBURG-VORPOMMERN 2013

Vorfilm

  • Die Ruhe bleibt

    D 2013 // 14 Min. // Stefan Kriekhaus

    Das Praktikum am Filmset hatte er sich aufregend und spannend vorgestellt. Doch es ist vor allem ein: ruhig.

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