FILMZ 2008

Ausführliche Informationen zu allen Filmen und Veranstaltungen liefert das FILMZ-Programmheft (PDF, 6MB), eine kompakte Übersicht aller Festivaltage der FILMZ-Timetable (PDF, 43KB). Und zusätzlich gibt's noch alle Programmpunkte im praktischen iCal-Format.

Mittwoch, 26. November 2008

Freigesprochen

Oft ist es nur ein Augenblick, der das ganze Leben verändert: Ein Kuss – und nichts ist mehr, wie es war. Thomas (Frank Giering) ist seit zwölf Jahren Fahrdienstleiter bei der Bahn, und niemals ist ihm ein Irrtum unterlaufen. Doch dann lässt er sich von Anna (Lavinia Wilson) schöne Augen machen. Just in dem Moment blinkt das Alarmsignal auf, und bis Thomas reagiert, ist es zu spät: 22 Tote.

Peter Payer // A/LUX 2007 // 95 Min.

Vorfilm: DER CONNY IHR PONY // Robert Pohle, Martin Hentze // D 2008 // 5 Min.

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FILMZ-Eröffnungsparty

Genug gesessen, jetzt wird gefeiert! Auf der Eröffnungsparty können Sie in sympathischer Gesellschaft den Abend ausklingen lassen und Kraft für die kommenden vier Tage tanken. Der Eintritt ist frei!

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Donnerstag, 27. November 2008

Früher oder später

Nora ist 14, introvertiert und romantisch. Ihre Eltern Uwe und Anette sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um dem sensiblen Mädchen wirklich nahe zu kommen. Als Thomas, Anettes früherer Liebhaber, mit Frau und Kind in das Haus nebenan zieht, gerät das brüchige Familiengefüge ins Wanken.

Ulrike von Ribbeck // D 2007 // 91 Min.

Vorfilm: PHANTOMSCHMERZ // Alexandre Powelz // D 2007 // 15 Min.

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Frühlingssinfonie

Der junge Robert Schumann (Herbert Grönemeyer) beendet sein Jurastudium, um der „Paganini des Klaviers“ zu werden. Er begibt sich in die Schule und Obhut des Leipziger Instrumentenhändlers und Musikpädagogen Friedrich Wieck (Rolf Hoppe), der ihn auch eine Zeit lang bei sich wohnen lässt. Dort lernt er dessen hochbegabte Tochter Clara (Nastassja Kinski) kennen. Sie bereist schon in Kinderjahren mit dem geschäftstüchtig planenden Vater Deutschland und Europa und wird in den gehobenen Gesellschaften als Wunderkind am Klavier gefeiert. Robert und Clara, inzwischen eine junge Frau, verlieben sich, der Vater unterbindet die Beziehung. Schließlich sehen sich beide gezwungen, vor Gericht die Erlaubnis für eine Heirat zu erstreiten.

Peter Schamoni // 1983 // 103 Min.

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FILMZirkel

Von Donnerstag bis Samstag kommen Filmemacher und Publikum nach der 17:30 Uhr-Vorstellung im FILMZirkel zusammen, um sich im Comodo (CineStar) in gemütlicher Atmosphäre über die Eindrücke des Tages auszutauschen. Treffen Sie Filmschaffende auf Augenhöhe – von lebhafter Diskussionsrunde bis zum persönlichen Zweiergespräch ist alles möglich.

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Ab heute bin ich Mark

Mark wurde in einem weiblichen Körper geboren, fühlte aber schon sehr früh, dass daran etwas nicht stimmt. Der Entschluss, seinen Empfindungen auch seinen Körper anzupassen, erfordert viel Mut und Auseinandersetzung mit sich selbst. Gleichzeitig birgt diese Entscheidung auch eine große Erleichterung. Ein sensibler Film über das Leben eines jungen Mannes im falschen Körper.

“Ab heute bin ich Mark” feiert bei FILMZ seine Festival-Premiere.

Michael Adam // 2008 // 23 Minuten

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Hochburg der Sünden

Für die Inszenierung der Tragödie “Medea” am Stuttgarter Staatstheater ist der Dauerprovokateur und Regisseur Volker Lösch auf der Suche nach mutigen türkischen Frauen aus Stuttgart und Umgebung. Die Figur der Medea soll von 17 türkischen Laiendarstellerinnen gespielt werden, die als Chor auftreten. Während der Probenarbeit treffen die unterschiedlichen Frauen und deren Vorstellungen von Identität in kontroverser Weise aufeinander.

Thomas Lauterbach // 2008 // 79 Minuten

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Die Glücklichen

Der 40-jährige Autor Hans Schiller hat plötzlich und unerwartet Erfolg. Das will er mit Helene und Tom, seinen besten Freunden aus alten Studienzeiten, gemeinsam feiern. Die drei waren sich immer als freiheitsliebende und komplett erfolglose Bohemiens verbunden, doch auf einmal werden sie von Hans mit Porsche, Anzug und blutjunger Freundin auf seinem neu erworbenen Landsitz empfangen.

Jan Georg Schütte // D 2008 // 92 Min.

Vorfilm: KEINE ANGST VORM ATOM // Till Penzek, Jon Frickey // D 2007 // 2 Min.

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Höhere Gewalt

Eine junge, sechsköpfige Clique verbringt ihr letztes gemeinsames Wochenende in einem abgelegenen Landhaus. Jeder von ihnen hat einen eigenen, ganz persönlichen Grund hier mitzufahren.

Lars Henning Jung // D 2008 // 96 Min.

Vorfilm: MARS // Marcus Richardt // D 2007 // 16 Min.

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Kurzfilm-Poetry-Slam

Der FILMZ-Poetry-Slam geht in die zweite Runde. In unserem Dichterwettstreit lassen wir wortgewandte Poeten auf geballte Bildkunst treffen. Die Athleten tragen ihre selbstverfassten Texte vor, bewertet werden dann Inhalt und Vortragsweise.

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Auf der Strecke

Außer Konkurrenz

Warenhausdetektiv Rolf nutzt seinen Job, um Sarah – eine hübsche Buchhändlerin – zu beobachten. Oft schafft er es, die gleiche S-Bahn wie sie zu nehmen und erhascht hin und wieder ein Lächeln. Doch dann passiert etwas: Sarah ist in Begleitung eines Mannes. Nach einem Streit steigt sie aus. Rolf ist wie versteinert als drei Jugendliche Sarahs Begleitung ordentlich in die Mangel nehmen. Er schaut weg. Am nächsten Tag ist der Mann tot. Sarah ist verzweifelt – Rolf tröstet. Auf der Strecke sagt in 30 Minuten mehr über Liebe und Schuld als so manches Epos.

Reto Caffi // D/CH 2007 // 30 Min.

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Teenage Angst

Konstantin, Dyrbusch und Bogatsch sind reiche Zöglinge, von ihren Eltern abgeschoben in ein konservatives Elite-Internat irgendwo weit draußen auf dem Land. Aus Langeweile und dem Wunsch etwas Besonderes zu sein, schließen sie sich zusammen, treffen sich nachts in einer abgelegenen Datsche um zu spielen und zu saufen. Die Spiele eskalieren zu immer größeren Gewaltexzessen und richten sich bald gegen den Schwächsten der Gruppe.

Thomas Struber // D 2008 // 63 Min.

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Die Helden aus der Nachbarschaft

Attila, der Feuerwehrmann, kann Glas essen und Rosine backt die größten „Berliner“. Aber das hilft ihnen auch nicht weiter. Attilas Freundin Sabine macht Schluss mit ihm, denn sie will etwas anderes vom Leben. Sie will Fernsehmoderatorin werden, und zu diesem Lebensentwurf passt Attila nicht mehr.

Jovan Arsenic // D 2008 // 89 Min.

Vorfilm: POST! // Christian Asmussen, Matthias Bruhn // D 2008 // 13 Min.

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Freitag, 28. November 2008

Retro-Perspektiven: Historische Kurzfilme

Kurzfilme, wenn sie nicht gerade von einem später berühmt gewordenen Regisseur insziniert wurden, geraten schnell in Vergessenheit. Ein Trend, dem wir mit Retro-Perspektiven entgegenwirken wollen. Retro-Perspektiven bietet älteren Kurzfilmen ein Forum. Vom Filmfestival “Sehsüchte.08″ haben wir historische Kurzfilme mitgebracht: verborgene und verschollene Perlen aus den Archiven der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” in Potsdam. Wir zeigen einen Teil dieser Schätze: Insgesamt sechs Produktionen aus den Jahren 1962-1990.

Diverse Regisseure // D 1962-1990 //

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Die zweite Frau

Der 41-jährige Erwin (Matthias Brandt) wohnt noch bei seiner Mutter (Monica Bleibtreu). Mitten im besten Alter leben er und Mama in einer klassischen Co-Abhängigkeit: Sie füttert ihn und toleriert seine Tücken, während er ihr einen Grund zu leben gibt. Gemeinsam betreiben sie eine kleine Tankstelle mitten im Nirgendwo. Doch nach und nach wird Erwin klar, dass etwas fehlt. Und so heißt es: Auf nach Rumänien.

Hans Steinbichler // D 2008 // 87 Min.

Vorfilm: ICH TRÄUME NICHT AUF DEUTSCH // Ivana Lalovic // CH/BOS 2008 // 16 Min.

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Die Helden aus der Nachbarschaft

Attila, der Feuerwehrmann, kann Glas essen und Rosine backt die größten „Berliner“. Aber das hilft ihnen auch nicht weiter. Attilas Freundin Sabine macht Schluss mit ihm, denn sie will etwas anderes vom Leben. Sie will Fernsehmoderatorin werden, und zu diesem Lebensentwurf passt Attila nicht mehr.

Jovan Arsenic // D 2008 // 89 Min.

Vorfilm: POST! // Christian Asmussen, Matthias Bruhn // D 2008 // 13 Min.

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FILMZirkel

Von Donnerstag bis Samstag kommen Filmemacher und Publikum nach der 17:30 Uhr-Vorstellung im FILMZirkel zusammen, um sich im Comodo (CineStar) in gemütlicher Atmosphäre über die Eindrücke des Tages auszutauschen. Treffen Sie Filmschaffende auf Augenhöhe – von lebhafter Diskussionsrunde bis zum persönlichen Zweiergespräch ist alles möglich.

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Botero – Geboren in Medellin

GALAVORSTELLUNG IN ANWESENHEIT DES FILMEMACHERS

Mit dem für seine Darstellung üppiger Menschen und Skulpturen weltbekannten, kolumbianischen Maler und Bildhauer Fernando Botero verbindet den deutschen Filmregisseur Peter Schamoni eine langjährige Freundschaft. Zu Boteros 75. Geburtstag im vergangenen Jahr hat Schamoni dem Ausnahmekünstler und dessen reichem Oeuvre ein filmisches Denkmal gesetzt.

Peter Schamoni // 2007/2008 // 90 Min.

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Früher oder später

Nora ist 14, introvertiert und romantisch. Ihre Eltern Uwe und Anette sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um dem sensiblen Mädchen wirklich nahe zu kommen. Als Thomas, Anettes früherer Liebhaber, mit Frau und Kind in das Haus nebenan zieht, gerät das brüchige Familiengefüge ins Wanken.

Ulrike von Ribbeck // D 2007 // 91 Min.

Vorfilm: PHANTOMSCHMERZ // Alexandre Powelz // D 2007 // 15 Min.

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Etwas Ich

“Und Herrgott! Da setz ich mich halt ´ne halbe Stunde bei MTV hin und krieg hinterher noch ´n Schnittchen. Das ist mir doch egal. Mir tut das nicht weh!” Das Phänomen ist bekannt: Ein 15-jähriges Mädchen bekommt einen Plattenvertrag, danach jagt ein Fernsehauftritt den nächsten, und ständig blickt es sich selbst vom BRAVO-Titelblatt entgegen. Die Medien reißen sich um Pauline und bevor sie weiß, wie ihr geschieht wird sie zur Kunstfigur Sidney. Inzwischen ist sie 18 und der Plattenvertrag ist wieder weg. ETWAS ICH ist ein Film über Paulines Lebensgefühl, über ihre Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auf der Bühne und ein Film über einen zweiten Anfang.

Konrad Kästner // 2007 // 15 Minuten

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Kinder. Wie die Zeit vergeht

“Ein Film wie eine Eisenzwinge, die sich da, wo das Herz ist, ganz langsam zusammenzieht.” (DOK Leipzig)

Ein lakonischer Blick auf das Leben einer Familie. Die Zeitgeschichte hat Spuren hinterlassen: Nach der Wende arbeitslos geworden, verfolgt die Mutter Janette einen Traum – Busfahrerin werden. Ihre Söhne Tommy und Paul versuchen einfach „nur“, das Leben in den Griff zu kriegen: Tommy will Nazi werden, und Paul nicht aufs Gymnasium. Aus Zukunft wird Gegenwart, aus Sommer wird Winter, und nicht jedes Leben endet auf den ersten Blick mit einem Happy-End.

Thomas Heise // 2007 // 86 Minuten

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Im nächsten Leben

Polizeireporter Kerber hat schon alles gesehen und erlebt. In der DDR war er Sportreporter und durfte von Moskau bis nach New York jetten. Jetzt haben sich die Zeiten geändert. Als Reporter für eine Tageszeitung hört er mit Hilfe seines alten Kumpels Probst den Polizeifunk ab und wartet auf den nächsten Unfall oder Mord.

Marco Mittelstädt // D 2008 //

Vorfilm: KARAOKE // Carolina Hellsgard // D 2008 // 16 Min.

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Höhere Gewalt

Eine junge, sechsköpfige Clique verbringt ihr letztes gemeinsames Wochenende in einem abgelegenen Landhaus. Jeder von ihnen hat einen eigenen, ganz persönlichen Grund hier mitzufahren.

Lars Henning Jung // D 2008 // 96 Min.

Vorfilm: MARS // Marcus Richardt // D 2007 // 16 Min.

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KONTRASTFILM-Party

Die Mainzer Filmproduktionsfirma KONTRASTFILM wird fünf - und lädt ein zur Party!
Mehr Infos unter www.kontrastfilm.de/filmz.

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Samstag, 29. November 2008

Schonzeit für Füchse

In ANWESENHEIT DES FILMEMACHERS

Ein junger, namenloser Mann Ende zwanzig steht am Beginn einer Laufbahn als Journalist. Seine Freizeit verbringt ER mit seiner Freundin Clara oder mit seinem Schulfreund Viktor. Sie besuchen sich gegenseitig oder nehmen an Treibjagden in ihrem Heimatort teil. Man schießt Rebhühner und parliert am Abend in großer Runde über russische Literatur und die Karriere. Mit Clara lässt ER sich durch die Stadt treiben: Am Rheinufer, am Kaiser-Wilhelm-Denkmal, in Restaurants – man geht gemeinsam Essen oder spielt Karten. Am Ende entschließt sich Viktor, in Australien sein Glück zu versuchen.

Peter Schamoni // 1965/66 // 92 Min.

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Rhein-Main-Rolle

Warum in die Ferne schweifen… wenn das Rhein-Main-Gebiet mit bestechender Originalität und hohem technischen Niveau auftrumpft. Auch 2009 könnten die Geschichten und deren filmische Umsetzung in unserem regionalen Kurzfilmwettbewerb kaum vielseitiger sein: Filmikonen treffen auf Untote und einen Acid-Smiley, anmutige Stickerei-Animationen stehen neben comicartigen Charakterstudien über Hobbyarbeitslose. Letztendlich entscheidet das Publikum, welche Filmemacher Preisgelder von insgesamt 500 € und die vom Stein Studio Inge Griss kreierte Kristalltrophäe entgegen nehmen – und all das endlich wieder im Capitol!
Alle Filme im Überblick

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Mittellange Filme I

Immer mehr Filmemacher entscheiden sich für den mittellangen Film, obwohl dieses Format als fernsehuntauglich gilt: Zu kurz um Langfilm, zu lang um Kurzfilm zu sein, fällt er durch das altbewährte Raster. Doch der mittellange Film nimmt sich eben genau die Zeit, die für eine Geschichte nötig ist – dabei können 20 Minuten oft mehr bewegen als so mancher 90-Minüter. FILMZ möchte den mittellangen Filmen eine Plattform bieten und seinem Publikum den Kontakt mit diesem spannenden Format ermöglichen.

Heute sehen Sie vier von insgesamt acht Filmen aus dieser Reihe, vier weitere zeigen wir morgen.

Alle mittellangen Filme im Überblick

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Peter Schamoni im Gespräch

Unser diesjähriger Rückblende-Gast Peter Schamoni ist ein Filmemacher, der die Geschichte des Neuen Deutschen Films mitgeprägt hat, und dessen Werk sich nicht unwesentlich durch eine Leidenschaft für den Dokumentarfilm auszeichnet. In einer Expertenrunde wird mit Peter Schamoni über dessen persönliche Erfahrungen als Filmschaffender und den dokumentarischen Umgang mit Kunst und Geschichte zu sprechen sein – Sie sind zu dieser viel versprechenden Gesprächsrunde herzlich eingeladen.

Eintritt frei //

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Im nächsten Leben

Polizeireporter Kerber hat schon alles gesehen und erlebt. In der DDR war er Sportreporter und durfte von Moskau bis nach New York jetten. Jetzt haben sich die Zeiten geändert. Als Reporter für eine Tageszeitung hört er mit Hilfe seines alten Kumpels Probst den Polizeifunk ab und wartet auf den nächsten Unfall oder Mord.

Marco Mittelstädt // D 2008 //

Vorfilm: KARAOKE // Carolina Hellsgard // D 2008 // 16 Min.

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Hundertwassers Regentag

IN ANWESENHEIT DES FILMEMACHERS // IM VORPROGRAMM: DREI KURZFILME

Friedensreich Hundertwasser (geboren 1928 als Friedrich Stowasser, gestorben 2000) war ein österreichischer Künstler, dessen Bilder von einer auffallenden Farbigkeit, weichen Naturformen und Spiralen geprägt sind. Vom Wiener Jugendstil eines Gustav Klimt und Egon Schiele inspiriert, entwickelte er seinen sehr charakteristischen, eigenen Stil, den er auch bei der Gestaltung oder Umgestaltung von insgesamt 37 Gebäuden einfließen ließ. Von 1970-1972 begleitete Peter Schamoni in seiner ersten, längeren Dokumentation Hundertwasser nach Wien und Venedig und zeigt wie Hundertwasser den Salzfrachter „Giuseppe T“ in das von ihm umgebaute und neu bemalte Schiff „Regentag“ verwandelt. Die Kritiker waren begeistert und bezeichnete den Film als das „totale Hundertwasserporträt“ (H. Spiel, FAZ) und lobte die „leuchtend sanften Farben“ und den „still fließenden Rhythmus“, die den Film zu einem „funkelnd schillernden Bilderbogen“ machen.

Peter Schamoni // 1972 // 45 Min.

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Dietrichs Methode

Wie geht man mit Arbeitslosigkeit, Einsamkeit und unerwiderter Liebe um? Dietrich hat einen ganz eigenen Weg gefunden, der skurril, aktiv und bestechend ehrlich ist. Ein Film über einen Mann, der kaum beachtet wird und bei dem es doch so viel zu entdecken gibt.

Josephine Links // 2008 // 16 Minuten

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Schäfchen zählen

Frank Plötzer ist Schäfer und zwar mit Leib und Seele. Während seine Schafe im Auepark in Kassel grasen, wird der Schäfer mit allerhand philosophischen Fragen zu Beruf und Leben konfrontiert.

Nico Sommer/Tobias Böhm // 2008 // 15 Minuten

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Wollis Paradies

Wolfgang “Wolli” Köhler, ehemaliger Pornokinobesitzer und Bordellier, heute Dichter und Zeichner, lebt mit seiner Frau Linda in Hamburg. Szenen ihres Zusammenlebens – Erzählungen aus einem Leben, welches aus Sachsen nach St. Pauli führte, Erfahrungen über die abgründigen Tücken des Sexgeschäfts im Halbdunkel der Kontakthöfe aus den Zeiten vor AIDS. Vorurteile werden unterlaufen, gängige Erwartungen nicht erfüllt. Wolli hat seinen eigenen “Garten der Erinnerung”, in dem er spazieren geht.

Gerd Kroske // 2007 // 60 Minuten

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FILMZirkel

Von Donnerstag bis Samstag kommen Filmemacher und Publikum nach der 17:30 Uhr-Vorstellung im FILMZirkel zusammen, um sich im Comodo (CineStar) in gemütlicher Atmosphäre über die Eindrücke des Tages auszutauschen. Treffen Sie Filmschaffende auf Augenhöhe – von lebhafter Diskussionsrunde bis zum persönlichen Zweiergespräch ist alles möglich.

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Jerichow

Drei Menschen treffen zufällig aufeinander. Der wortkarge Thomas, ein ehemaliger Soldat, der unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde, der türkische Unternehmer Ali, der mit seinen Imbissbuden reich geworden ist, und dessen Frau Laura, attraktiv, reserviert, wie jemand, der schon Vieles hinter sich hat. Auf den Landstraßen des deutschen Nordostens, in den Wäldern des weiten, flachen Landes, an den Klippen über dem Meer entfaltet sich das Drama dieser drei Menschen, deren Sehnsüchte sich immer wieder in einem anderen, tieferen Traum brechen.

Christian Petzold // D 2008 // 93 Min.

Vorfilm: DER JÄGER UND DER BÄR // Joachim Brandenberg // D 2007 // 7 Min.

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Die zweite Frau

Der 41-jährige Erwin (Matthias Brandt) wohnt noch bei seiner Mutter (Monica Bleibtreu). Mitten im besten Alter leben er und Mama in einer klassischen Co-Abhängigkeit: Sie füttert ihn und toleriert seine Tücken, während er ihr einen Grund zu leben gibt. Gemeinsam betreiben sie eine kleine Tankstelle mitten im Nirgendwo. Doch nach und nach wird Erwin klar, dass etwas fehlt. Und so heißt es: Auf nach Rumänien.

Hans Steinbichler // D 2008 // 87 Min.

Vorfilm: ICH TRÄUME NICHT AUF DEUTSCH // Ivana Lalovic // CH/BOS 2008 // 16 Min.

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FAUST - Stummfilmkonzert an der Kirchenorgel

Nach den Erfolgen von NOSFERATU und DER LETZTE MANN stand Friedrich Wilhelm Murnau 1926 auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Bevor er im gleichen Jahr dem Ruf aus Hollywood folgte, drehte er einen letzten Film in Deutschland FAUST – EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE mit einem brillanten Emil Jannings in der Rolle des Mephisto.

Friedrich Wilhelm Murnau // D 1925/26 // 107 Min.

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Vom Atmen unter Wasser

Mit sieben Jahren versucht Simon seine kleine Schwester endgültig loszuwerden: Er löst zwei Fahrkarten, setzt die dreijährige Sarah in den Bus und steigt an der nächsten Haltestelle wieder aus. Sarah winkt noch einmal fröhlich und dann ist sie weg. Nun wird Simon endlich wieder das einzige Kind seiner Eltern sein. Sie werden ihn wieder wahrnehmen und alles wird so sein, wie vor Sarahs Geburt. Doch schon nach einer Stunde steht Sarah mit einer netten alten Dame wieder vor der Haustür. Elf Jahre später ist Simon tatsächlich wieder das einzige Kind seiner Eltern. Denn vor einem Jahr wurde die 16-jährige Sarah auf dem Heimweg vergewaltigt und ermordet.

Winfried Ölsner // D 2007 // 95 Min.

Vorfilm: NACHTS DAS LEBEN // Julia Schwarz // D 2007 // 16 Min.

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Die Glücklichen

Der 40-jährige Autor Hans Schiller hat plötzlich und unerwartet Erfolg. Das will er mit Helene und Tom, seinen besten Freunden aus alten Studienzeiten, gemeinsam feiern. Die drei waren sich immer als freiheitsliebende und komplett erfolglose Bohemiens verbunden, doch auf einmal werden sie von Hans mit Porsche, Anzug und blutjunger Freundin auf seinem neu erworbenen Landsitz empfangen.

Jan Georg Schütte // D 2008 // 92 Min.

Vorfilm: KEINE ANGST VORM ATOM // Till Penzek, Jon Frickey // D 2007 // 2 Min.

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Die lange Nacht mit FILMZ

mit Disco Stu und GOSH!

Seitdem vor drei Jahren Jörg Buttgereit an den Plattentellern zum ersten Mal dem FILMZ-Publikum eingeheizt hat, durfte neben dem vielen im Sesselsitzen nie das Tanzbein zu kurz kommen. Bereits zum dritten Mal tut sich deshalb die Kulturlounge Schick&Schön mit dem Festival zusammen und lässt es am Samstagabend im Gewölbe vom DGB-Keller einmal mehr richtig krachen.

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Sonntag, 30. November 2008

Max Ernst. Mein Vagabundieren – Meine Unruhe

„Der Rheinländer Max Ernst (1891-1976) hat als Surrealist die Kunst der klassischen Moderne genau so stark bestimmt wie der Jahrhundertkünstler Pablo Picasso.“ (P. Schamoni) Wo immer sich der unruhige Kosmopolit niederließ, prägte er die Kunstszene.1919 gründete er mit Hans Arp die Kölner Dada-Gruppe und gehörte 1924 zu den ersten Surrealisten in Paris, wo er seit 1922 lebte. Aus dem Konzept der „écriture automatique“ entwickelte er seit 1925 die „Frottage“ zur individuellen Ausdrucksform. Der Film folgt den zahlreichen Reisestationen seiner weltberühmten Hauptperson (Paris, New York, Arizona und zurück nach Europa) und rekapituliert, anhand der Original-Schauplätze, das Leben eines „rastlosen Vagabunden“.

Peter Schamoni // 1991 // 100 Min.

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FILMZ Drehbuch-Pitching

FILMZ bietet dem deutschen Autorennachwuchs auch in diesem Jahr eine Plattform, um seine Kreativität unter Beweis zu stellen und richtet in dieser Veranstaltung den Fokus allein auf die Drehbuchschreiber. Insgesamt wurden knapp 70 Treatments zu Drehbüchern aller Genres eingereicht. In unserem Pitching bekommen nun fünf Autoren die Möglichkeit, ihre Filmkonzepte vor Publikum und Jury vorzutragen. Nur zehn Minuten bekommt jeder von ihnen zugestanden, um seinen Stoff überzeugend, präzise und illustrativ zu pitchen. Danach platzt die Popcorn-Tüte!

Nähere Infos rund um Jury, Pitcher und unsere Wettbewerbsbeiträge erhalten Sie hier:
Informations-PDF zum Pitching 2008 // PDF, 1.85MB

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Lokale Lange

Bereits zum dritten Mal präsentieren wir in unserer Reihe LOKALE LANGE eine ganz besondere Auswahl an regionalen Langfilmen. In diesem Jahr erwarten Sie vier ambitionierte Spielfilme und Dokumentationen von jungen Filmemachern aus Mainz und Umgebung.
Alle Lokalen Langen im Überblick

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Mittellange Filme II

Immer mehr Filmemacher entscheiden sich für den mittellangen Film, obwohl dieses Format als fernsehuntauglich gilt: Zu kurz um Langfilm, zu lang um Kurzfilm zu sein, fällt er durch das altbewährte Raster. Doch der mittellange Film nimmt sich eben genau die Zeit, die für eine Geschichte nötig ist – dabei können 20 Minuten oft mehr bewegen als so mancher 90-Minüter. FILMZ möchte den mittellangen Filmen eine Plattform bieten und seinem Publikum den Kontakt mit diesem spannenden Format ermöglichen.

Heute sehen Sie vier von insgesamt acht Filmen aus dieser Reihe. Vier weitere zeigen wir bereits am Samstag.
Alle mittellangen Filme im Überblick

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Drehbuchlesung // LUKS GLÜCK

Ein Film erwacht zum ersten Mal zum Leben: in Ihren Köpfen! Das Drehbuch LUKS GLÜCK, das kurz vor der Produktion steht, stellt sich dem Mainzer FILMZ-Publikum. Die szenische Lesung dient gleichzeitig als Probecasting, danach sind die Zuschauer mit Fragen und Anregungen an der Reihe. Die Drehbuchautorin und Regisseurin Ayse Polat sowie Hauptdarsteller Rafael Hamid Braun sind anwesend.

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Jerichow

Drei Menschen treffen zufällig aufeinander. Der wortkarge Thomas, ein ehemaliger Soldat, der unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde, der türkische Unternehmer Ali, der mit seinen Imbissbuden reich geworden ist, und dessen Frau Laura, attraktiv, reserviert, wie jemand, der schon Vieles hinter sich hat. Auf den Landstraßen des deutschen Nordostens, in den Wäldern des weiten, flachen Landes, an den Klippen über dem Meer entfaltet sich das Drama dieser drei Menschen, deren Sehnsüchte sich immer wieder in einem anderen, tieferen Traum brechen.

Christian Petzold // D 2008 // 93 Min.

Vorfilm: DER JÄGER UND DER BÄR // Joachim Brandenberg // D 2007 // 7 Min.

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Auf der Strecke

Außer Konkurrenz

Warenhausdetektiv Rolf nutzt seinen Job, um Sarah – eine hübsche Buchhändlerin – zu beobachten. Oft schafft er es, die gleiche S-Bahn wie sie zu nehmen und erhascht hin und wieder ein Lächeln. Doch dann passiert etwas: Sarah ist in Begleitung eines Mannes. Nach einem Streit steigt sie aus. Rolf ist wie versteinert als drei Jugendliche Sarahs Begleitung ordentlich in die Mangel nehmen. Er schaut weg. Am nächsten Tag ist der Mann tot. Sarah ist verzweifelt – Rolf tröstet. Auf der Strecke sagt in 30 Minuten mehr über Liebe und Schuld als so manches Epos.

Reto Caffi // D/CH 2007 // 30 Min.

Kommentare (3)

Teenage Angst

Konstantin, Dyrbusch und Bogatsch sind reiche Zöglinge, von ihren Eltern abgeschoben in ein konservatives Elite-Internat irgendwo weit draußen auf dem Land. Aus Langeweile und dem Wunsch etwas Besonderes zu sein, schließen sie sich zusammen, treffen sich nachts in einer abgelegenen Datsche um zu spielen und zu saufen. Die Spiele eskalieren zu immer größeren Gewaltexzessen und richten sich bald gegen den Schwächsten der Gruppe.

Thomas Struber // D 2008 // 63 Min.

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Zwei halbe Leben sind kein ganzes

Was, wenn man noch mal leben darf, noch mal die große Chance bekommt? Der Gedanke, wieder auf die Welt zu kommen oder schon mal gelebt zu haben, ist so alt wie die Menschheit selbst. In Antakya, einem kleinen Ort am südlichsten Zipfel der Türkei, behaupten ein paar Kinder, bereits gelebt zu haben und zwar unmittelbar vor ihrem jetzigen. Ihre Eltern sowie die Angehörigen aus ihrem früheren Leben konnten die Wiedergeborenen durch ihr Wissen von Einzelheiten aus einem früheren Leben überzeugen, ihre Geschichten haben dennoch keine Happy-Ends: Das Leben dieser Kinder ist zwiespältig. Irgendwie hängen sie zwischen zwei halben Leben fest.

Servet Ahmet Golbol // 2008 // 101 Minuten

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Clean Up

Seine Aufgabe ist es, die Exekutionskammer nach den Hinrichtungen in einem staatlichen Gefängnis der USA zu reinigen. Nach der Hinrichtung des Todeskandidaten durch die “Lethal Injection” wird der Raum klinisch gesäubert, die Gurte und Handfesseln gerichtet und die Injektionskanüle entsorgt. Ein fast ritueller Ablauf bei dem der Zuschauer Zeuge des mechanischen Prozesses der Hinrichtung wird.

Sebastian Mez // 2008 // 9 Minuten

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Kurzfilmwettbewerb

Was wäre FILMZ ohne den Kurzfilmwettbewerb am Abschlussabend? Mit elf ausgewählten Filmen bieten wir Ihnen einen vielschichtigen Überblick des aktuellen deutschen Filmschaffens. Natürlich stimmen auch hier wieder Sie als Publikum über unseren Gewinnerfilm ab und haben die Möglichkeit am anschließenden Galaabend all unsere Preisträger zu bewundern.
Alle Filme des Wettbewerbs im Überblick

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Freigesprochen

Oft ist es nur ein Augenblick, der das ganze Leben verändert: Ein Kuss – und nichts ist mehr, wie es war. Thomas (Frank Giering) ist seit zwölf Jahren Fahrdienstleiter bei der Bahn, und niemals ist ihm ein Irrtum unterlaufen. Doch dann lässt er sich von Anna (Lavinia Wilson) schöne Augen machen. Just in dem Moment blinkt das Alarmsignal auf, und bis Thomas reagiert, ist es zu spät: 22 Tote.

Peter Payer // A/LUX 2007 // 95 Min.

Vorfilm: DER CONNY IHR PONY // Robert Pohle, Martin Hentze // D 2008 // 5 Min.

Kommentare (5)

Vom Atmen unter Wasser

Mit sieben Jahren versucht Simon seine kleine Schwester endgültig loszuwerden: Er löst zwei Fahrkarten, setzt die dreijährige Sarah in den Bus und steigt an der nächsten Haltestelle wieder aus. Sarah winkt noch einmal fröhlich und dann ist sie weg. Nun wird Simon endlich wieder das einzige Kind seiner Eltern sein. Sie werden ihn wieder wahrnehmen und alles wird so sein, wie vor Sarahs Geburt. Doch schon nach einer Stunde steht Sarah mit einer netten alten Dame wieder vor der Haustür. Elf Jahre später ist Simon tatsächlich wieder das einzige Kind seiner Eltern. Denn vor einem Jahr wurde die 16-jährige Sarah auf dem Heimweg vergewaltigt und ermordet.

Winfried Ölsner // D 2007 // 95 Min.

Vorfilm: NACHTS DAS LEBEN // Julia Schwarz // D 2007 // 16 Min.

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Scheidebecher


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