Pressemitteilungen

Für zusätzliche Informationen steht Ihnen während des Festivals unser Infocounter im CineStar, bzw. Residenz&Prinzess Filmtheater zur Verfügung. Öffnungszeiten: Dienstag: 17.00 – 20.00 Uhr (Residenz&Prinzess Filmtheater), Mittwoch – Freitag: 14.00 – 20.00 Uhr (CineStar), Samstag – Sonntag: 12.00 – 20.00 Uhr (CineStar).

Mario Adorf Ehrengast beim diesjährigen FILMZ – Festival des deutschen Kinos

Rückblende-Reihe würdigt 45 Jahre Filmschaffen des großen deutschen Schauspielers

„Wir freuen uns, dass Mario Adorf die Einladung des Kulturdezernates und von Brainstream zum diesjährigen FILMZ-Festival angenommen hat. Damit wird einer der bekanntesten und größten deutschen Schauspieler als Stargast der ,Rückblende’-Reihe anwesend sein, der über all die Jahre enge Verbindungen nach Mainz hatte und die Stadt auch nach seinem Studium an der Johannes Gutenberg Universität mehrmals beehrt hat“, freut sich Kulturdezernent Peter Krawietz über die Zusage des Schauspielers.
Brainstream e.V., Ausrichter des Festivals ehrt mit der „Rückblende“ jährlich Filmschaffende, die sich im besonderen Maße um den deutschen Film verdient gemacht haben. Mit insgesamt sechs Filmen aus den Jahren 1957-2002, die exemplarisch für das außerordentliche Rollenspektrum Mario Adorfs sind, lässt FILMZ ein deutsches Schaupielerleben Revue passieren. Einige der ausgewählten Filme sind schon lange nicht mehr auf der großen Leinwand zu sehen gewesen. „Wir geben unseren Besuchern die einzigartige Möglichkeit, den großen Künstler in all seinen Facetten kennenzulernen und in seinen berühmtesten Rollen wieder zu begegnen: Filme, die der breiten Öffentlichkeit vollkommen zu Unrecht weniger präsent sind als die aktuelleren TV-Produktionen der letzten Jahre“, erklärt Jürgen Tobisch, Sprecher der „Rückblende“-Sektion, die Filmauswahl. Die schauspielerische Leistung und die Qualität der Filme dränge sich einem geradezu auf.
„Stattfinden werden, neben Filmvorführungen in Anwesenheit des Ehrengastes Mario Adorf, unter anderem auch eine Lesung und eine festliche Kinogala am Freitag, dem 27. November 2009, die genaueren Programminformationen folgen in Kürze“, so Tobisch weiter.
In den vergangenen Jahren sind renommierte Filmemacher mit der „FILMZRückblende“ geehrt worden wie etwa Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Kultfilm-Legende Roland Klick und zuletzt Peter Schamoni.

Mehr Zeit für deutsches Kino: FILMZ 2009 einen Tag länger

Landeshauptstadt Mainz erstmals Veranstalter des Festivals

Noch größer, noch länger, noch mehr Filme – die neunte Ausgabe des Mainzer Festivals FILMZ bringt gleich zwei große Neuerungen für seine Besucher: Erstmalig ist die Landeshauptstadt Mainz 2009 offizielle Veranstalterin des viel beachteten Kulturevents. „Wir sind sehr glücklich über diese Entwicklung“, freut sich Sandra Blass von der Festivalleitung, „denn durch unsere Partnerschaft mit der Stadt Mainz ist es uns gelungen, eine stabilere finanzielle Grundlage für FILMZ zu schaffen. Außerdem bestätigt es den hohen Stellenwert des Festivals im lokalen und regionalen Kulturkalender.“

Ausrichter bleibt weiterhin der gemeinnützige Brainstream e.V., dessen Mitglieder das Festival seit Beginn an auf rein ehrenamtlicher Basis stemmen. „Was im Jahr 2001 klein und aus studentischem Engagement heraus entstand, hat sich bis heute zu einem über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und sehr hochwertigen Filmfestival entwickelt, das regelmäßig den ,richtigen Riecher’ bei der Filmauswahl bewiesen hat“, lobt der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel. „Das Festival ist wichtig für die Stadt und daher freuen wir uns sehr, als Veranstalter FILMZ zu unterstützen und zu fördern.“

Mehr Zeit für neue Produktionen

Eine weitere Neuerung 2009 ist die verlängerte Festivalzeit: Statt auf fünf Tage kann sich das Publikum in diesem Jahr auf sechs Tage pralles Filmvergnügen freuen. Der Eröffnungsfilm wird bereits am Dienstag, 24. November gezeigt. Das Festival endet dann wie gewohnt am Sonntag, 29. November mit dem beliebten Kurzfilmwettbewerb – der schon längst kein Geheimtipp findiger Cineasten mehr ist! „Der zusätzliche Festivaltag bedeutet vor allem eine programmatische Entzerrung für die Besucher“, erklärt Urs Spörri aus der FILMZ-Leitungsgruppe. So gebe es durch Wiederholungen insgesamt die Möglichkeit, mehr von der Festivalvielfalt mitzunehmen. Zusätzlich sei so aber auch Platz für neue Veranstaltungen geschaffen worden, etwa einen dritten Filmabend mit dem besonderen Steckenpferd des Mainzer Filmevents: Mittellange Filme. „In Deutschland sind wir nach wie vor eines der wenigen Festivals, die mittellange Filme zwischen 20 und 45 Minuten zeigen. Wir haben dieses zukunftsträchtige Format mitentdeckt und es ist uns wichtig, diese Filme einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen“, so Spörri.

FILMZ 2008 bricht alle Rekorde

Magische 5000er Grenze bei Besucherzahlen geknackt / Mainzer Rad an „Vom Atmen unter Wasser“

Mehr Filme, mehr Filmemacher und noch mehr Besucher – so lautet die Bilanz des diesjährigen FILMZ, Festival des deutschen Kinos. Im Langfilmwettbewerb um den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis Mainzer Rad setzte sich „Vom Atmen unter Wasser“ gegen die neun Konkurrenzfilme durch und konnte mit einem hauchdünnen Vorsprung auf „Die zweite Frau“ den ersten Platz behaupten. Sieger des Kurzfilmwettbewerbs ist „Regenbogenengel“ von Anna Kasten. Insgesamt waren mehr als 100 Filmemacher nach Mainz gereist, um persönlich Rede und Antwort zu ihren Filmen zu stehen und den persönlichen Kontakt mit den Zuschauern aufzunehmen. Und die kamen zahlreich: Mit 5230 Besuchern konnte der Rekord von 2007 (damals waren es 4360 Besucher) nochmals getoppt werden. Ob kurz, lang oder mittellang, Doku- oder Spielfilm, lokal oder national – mehr als 70 Filmveranstaltungen sorgten bei FILMZ 2008 für Unterhaltung.

Vom Atmen unter Wasser” Gewinner des Langfilmwettbewerbs

„Das ist der erste Preis, den wir für unseren Film bekommen und es ist besonders toll, dass es auch noch ein Publikumspreis ist,“ freute sich Winfried Oelsner, der Regisseur von „Vom Atmen unter Wasser“ über den Gewinn des FILMZ-Publikumspreises für den besten Langfilm. Zusammen mit Drehbuchautorin und Lebenspartnerin Lisa-Marie Dickreiter nahm Oelsner am Sonntagabend im ausverkauften Residenz-Kino das von der Stadt Mainz gestiftete Preisgeld von 1.000 Euro sowie die vom Mainzer Juwelier Richard Weiland gestiftete Trophäe „Das Mainzer Rad“ entgegen.

Die strahlende Gewinnerin des Kurzfilmpreises Anna Kasten zeigte sich überwältigt: „Seinen kleinen Film auf dieser riesig großen Leinwand präsentierten zu können vor so vielen Menschen – das ist das größte, was passieren kann.“ Für „Regenbogenengel“ erhielt sie als Preisgeld 500 Euro, gesponsert von der Mainzer Produktionsfirma KONTRASTFILM sowie die FILMZ-Flamme als Trophäe. Den zweiten Platz belegte „Arbeit für alle“, dritter wurde „Nenn mich einfach Tobi B.“. Und es gab noch mehr Gewinner an diesem Abend im Residenz: Sebastian Weyland überzeugte die fachkundige Jury von seinem Filmkonzept „Simon Kemal Kernoszitski Ötztürk; Familie verpflichtet!“ und konnte den Preis, 300 Euro, eine FILMZ-Flamme sowie ein professionelles Lektorat entgegennehmen. „Im Grunde haben alle heute gewonnen, denn von 70 Einreichungen zu den fünf ausgewählten zu hören, das ist schon ein Erfolg,“ machte Tidi von Tiedemann von der Firma KONTRASTFILM als eines der Jurymitglieder auch den anderen Autoren Mut, ihre Ideen umzusetzen.

Bereits am Samstagabend, direkt im Anschluss an die Filmreihe, wurde der Gewinner der Rhein-Main-Rolle bekannt gegeben: Der 1. Preis, 250 Euro und eine Trophäe, entworfen von Stein Studio Inge Griss, ging an „Geigensolo“ von Karin Malwitz. Zweiter wurde „Janek“ von Piotr. J. Lewandowski (150 Euro), „Der Geburtstag“ von Carla Muresan und Stefan Sick lag in der Gunst des Publikums auf Rang drei (100 Euro). Auch die Dokumentarfilmreihe, die seit drei Jahren fester Bestandteil von FILMZ ist, konnte Erfolge vermelden. „Wir haben den Schnitt der Besucherzahlen im Dokumentarfilmbereich halten können“, berichtete Ümit Uludag von der Festivalleitung. Besonders erfreulich sei der noch intensivere Austausch zwischen den Filmemachern und dem Publikum gewesen.

Erneuter Besucherrekord bei FILMZ

Mit insgesamt 5230 Zuschauern konnte FILMZ, das 2008 nun zum zweiten Mal in den drei Haupt- Spielstätten Residenz, Cinémayence und CineStar stattfand, erneut eine Steigerung der Besucherzahlen erreichen. „Wir haben die magische 5000er Grenze geknackt. Nun gilt es, dieses hohe Niveau zu halten – denn zu toppen ist das nicht mehr,“ resümierte Leitungsgruppenmitglied Dr. Christoph Nuehlen und spielte damit auf das überausverkaufte Residenz-Kino am Sonntagabend an. 50 Kurzfilm-Interessierte mussten leider das Nachsehen
haben, da das Residenz – mit 538 Plätzen der größte Mainzer Kinosaal – förmlich aus allen Nähten platzte.

„Die harte Arbeit des letzten Jahres schlägt sich nicht nur in den Besucherzahlen, sondern auch in der Zufriedenheit unserer Gäste und Zuschauer nieder,“ betonte Jakob Fuhr von der Festivalleitung, der sich darüber freute, dass FILMZ als Plattform für deutsche Produktionen so gut angenommen wird.

Gut angenommen wurde auch das Stummfilmkonzert, das in diesem Jahr erstmals in der Altmünsterkirche lief. In stilvoller Atmosphäre verfolgten am Samstagabend mehr als 200 Menschen Murnaus „Faust – eine deutsche Volkssage“ und lauschten der musikalischen Begleitung durch Carsten-Stephan Graf von Bothmer an der Kirchenorgel. „Es war ein gelungener Abend voller Film und Musik“, fasste Urs Spörri vom FILMZ-Team zusammen. Sein besonderer Dank geht an die Altmünsterkirche, die extra für FILMZ sogar das Aufstellen des Weihnachtsbaums verlegt hatte.

Ein besonderer Höhepunkt des Festivals ist die Rückblende, die sich in diesem Jahr dem Regisseur und Produzenten Peter Schamoni widmete. Schamoni selbst besuchte das Festival von Freitag bis Samstag. „Ich bin fasziniert, dass junge Leute ohne Bezahlung aus Eigeninitiative ein Festival dieser Größenordnung auf die Beine stellen,“ so der preisgekrönte Filmemacher.

Das nächste FILMZ findet voraussichtlich vom 25. bis zum 29. November 2009 statt.

Sondervorstellungen bei FILMZ

FILMZ, das Festival des deutschen Kinos, wurde gestern höchst erfolgreich im ausverkauften und bis auf den letzten der 534 Plätze vollbesetzten Mainzer Residenzkino eröffnet. Doch nicht nur in den drei Filmreihen mit aktuellen Langfilmen, mit Dokumentarfilmen und der Rückblende auf Peter Schamoni finden bei FILMZ, dem Festival des deutschen Kinos, Filmvorführungen statt. Im Rahmenprogramm blicken wir in Sondervorstellungen zurück in die Filmgeschichte.

Ein neuer Programmpunkt bei FILMZ findet am Freitag um 15 Uhr im Cinestar 6 statt: FILMZ zeigt unter dem Motto Retro-Perspektiven Historische Kurzfilme aus den Jahren 1962 bis 1990.

Kurzfilme geraten schnell in Vergessenheit, wenn sie nicht gerade von einem später berühmt gewordenen Regisseur inszeniert wurden. Mit den Retro-Perspektiven will FILMZ diesem Trend entgegenwirken. Deshalb haben wir vom Filmfestival “Sehsüchte.08″ historische Kurzfilme mitgebracht: verborgene und verschollene Perlen aus den Archiven der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” in Potsdam. Wir zeigen einen Teil dieser Schätze: Insgesamt sechs Produktionen aus den Jahren 1962-1990.

„Meine Erlebnisse“ (1962) von Nguyen Luong Duc und „Der Ausflug“ (1966) von Kaiss Al-Zubaidi sind autobiographisch-experimentell gefärbte Filme von ausländischen Studierenden an der HFF. Alfredo Lugo gelang mit „Der Onkel ist tot“ (1966) ein an Fellini erinnerndes Meisterwerk der kleinen Form. Ob und wie man sich in der DDR des Jahres 1968 kritisch mit Karl Marx auseinandersetzte, zeigen die „Versuche über Karl Marx“ von Alfredo Calvimontes, Hans Drawe, Peter Rocha, Maria Szmyt und dem späteren DDR-Bürgerrechtler Konrad Weiß. Die zwei Abschlussfilme dieses Programmpunktes sind Jörg Foths ironische Dokumentarrevue „Blumenland“ (1975) und der nach der Wende entstandene Film „Im Schatten der Mauer“ (1990) von Beate Neumann, der die neu gewonnene Freiheit auch visuell markiert.

Einer der vielen Höhepunkte des Festivals ist sicherlich das Stummfilmkonzert am Samstagabend. In der Altmünsterkirche in Mainz (Münsterstraße 25) zeigen wir den Stummfilm „Faust – Eine deutsche Volkssage“ von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1926 mit Live-Musikbegleitung an der Kirchenorgel durch Carsten-Stephan Graf von Bothmer.

Murnau greift in diesem Stummfilm auf Motive des Goethe-Klassikers wie auch der Volkssage und der Marlowe-Bearbeitung des Faust-Stoffes zurück. Unter dem Einsatz aller damals möglicher filmischen Spezialeffekte und mit großartigen Darstellern (allen voran Emil Jannings als Mephisto) schuf Murnau ein Meisterwerk der Filmgeschichte.
Der hauptberufliche Stummfilmpianist Carsten-Stephan Graf von Bothmer hat sich als vielseitiger, sein Publikum packender Künstler international einen Namen gemacht – auch in Mainz, wo er bei FILMZ 2007 Fritz Langs „Spione“ am Klavier begleitete. Sein Repertoire reicht von den Klassikern des deutschen, russischen und amerikanischen Stummfilmkinos bis hin zu unbekannten Werken, die er wiederentdeckt und zu neuem Leben erweckt hat. Bei der von ihm ins Leben gerufenen Reihe „StummfilmKonzerte“ begeistert Bothmer nun bereits im vierten Jahr eine riesige Berliner Stummfilm-Fangemeinde und weiß stets neu zu faszinieren – ob im Kino Babylon Mitte, in Planetarien oder bei FILMZ an der Kirchenorgel.

Als Vorprogramm wird in der Altmünsterkirche Live-Jazz dargeboten: Die beiden Mainzer Jazzstudenten Jens Mackenthun und Lukas Roos geben als Gitarrenduo „Zwei außer Rand und Band“ Klassiker aus der Popwelt sowie weniger bekannte Werke aus dem Jazz zum Besten.

Das Stummfilmkonzert wird veranstaltet mit freundlicher Unterstützung von Stummfilmkonzerte Berlin, der Friedrich- Wilhelm-Murnau-Stiftung, Transitfilm, der Musikhochschule Mainz, den Subiaco Kinos Alpirsbach, Freudenstadt und Schramberg sowie der Mainzer Altmünsterkirche.

FILMZ zum achten Mal in den Startlöchern

Großer Eröffnungsabend mit „Freigesprochen“ / Gäste sind Lavinia Wilson, Robert Stadlober und Regisseur Peter Payer

„Freigesprochen ist ein Film, der auf den Festivals, auf denen er bisher gelaufen ist, ziemlich polarisiert hat“, sagt Anna-Darstellerin Lavinia Wilson zum diesjährigen FILMZ-Eröffnungsfilm, „umso mehr bin ich darauf gespannt, was die Mainzer davon halten.“ Und das mit gutem Grund, denn auch im zweiten Jahr im schönen Residenz-Kino erwartet das FILMZ-Festival am Mittwoch, den 26. November, gefüllte Zuschauerreihen und hochkarätige Gäste: Zur bereits erwähnten Lavinia Wilson gesellen sich ihr Schauspielkollege Robert Stadlober sowie Regisseur Peter Payer, der zur Filmvorstellung eigens aus Wien eingeflogen wird. Das Drehbuch zum Drama um die Auswirkungen von und dem Wissen um Schuld schrieb Payer nach der Vorlage „Der jüngste Tag“ von Ödön von Horvath.
Vor den Filmen Der Conny ihr Pony (Vorfilm) und dem Hauptfilm spricht Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig ein Grußwort, nach dem Filmen hat das Publikum die Möglichkeit, gemeinsam mit den Filmmachern über die Eindrücke zu sprechen und Fragen zu stellen.
Und nach diesem Startschuss erwarten die Gäste vier prall gefüllte Tage mit außer- gewöhnlichen Filmen, egal ob kurz oder (mittel-)lang, einem Stummfilmkonzert, der Peter-Schamoni-Rückblende, Partys und verschiedene Veranstaltungen rund ums Filmemachen. „FILMZ bietet dieses Jahr ein selten erstklassiges Programm“, findet Lavinia Wilson. „Außerdem wird ja auch achter Geburtstag gefeiert, auf so einer Feier war ich schon lange nicht mehr.“

97 Gäste für FILMZ angemeldet

Besonderen Wert legt FILMZ auf die Anwesenheit der Filmemacher, die ihre Werke auf dem Festival präsentieren. Der Blick hinter die Kulissen, die Möglichkeit zur Diskussion, das Sprechen über das Gesehene: Das ist es, was ein Festival ausmacht. Mit dem FILMZirkel von Donnerstag bis Samstag ab ca. 19 Uhr im Comodo, direkt bei den Festivalkinos im CineStar, bietet FILMZ die Möglichkeit, mit den anwesenden Filmemachern ins Gespräch zu kommen.

Auswahl der Gäste
Für die insgesamt 77 Filmveranstaltungen bei FILMZ 2008 haben sich 97 Gäste angemeldet. Unter anderem:

  • Peter Schamoni (anwesend von Freitag bis Samstag)
    Ehrengast der Rückblende-Reihe der Rückblende-Reihe
  • Freigesprochen (Langfilmwettbewerb, Eröffnungsfilm)
    Peter Payer (Regie)
    Lavinia Wilson (Schauspielerin)
    Robert Stadlober (Schauspieler)
    Eva-Maria Biribauer (Kostümbildnerin)

  • Hochburg der Sünden (Doku-Reihe, Eröffnungsfilm)
    Thomas Lauterbach (Regie)

  • Faust – Eine deutsche Volkssage (Stummfilmkonzert)
    Carsten-Stephan Graf von Bothmer (Stummfilmpianist)

  • Die zweite Frau (Langfilmwettbewerb)
    Maria Popistasu (Schauspielerin)

  • Früher oder später (Langfilmwettbewerb)
    Ulrike von Ribbeck (Regie)

  • Höhere Gewalt (Langfilmwettbewerb)
    Alice Dwyer (Schauspielerin)
    Natalie Spinell (Schauspielerin)

  • Im nächsten Leben (Langfilmwettbewerb)
    Marco Mittelstaedt (Regie)

  • Vom Atmen unter Wasser (Langfilmwettbewerb)
    Winfried Oelsner (Regie)
    Lisa-Marie Dickreiter (Drehbuch)

  • Luks Glück (Drehbuchlesung)
    Ayse Polat (Drehbuch/Regie)

  • Günstiges Kino genießen und Luxus gewinnen

    FILMZ-Dauerkartenaktion „Hundert für die Hälfte“

    Im Vorverkauf lohnt sich der Erwerb der FILMZ-Dauerkarten gleich doppelt: Die ersten hundert Käufer bekommen nicht nur eine Dauerkarte für das FILMZ-Festival 2008 zum halben Preis (€ 30,- statt € 60,- / ermäßigt € 20,- statt € 40,-), sondern können gleichzeitig auch an der Verlosung eines 100,- Euro-Gutscheins teilnehmen, der in der Gastronomie des Hyatt Regency Hotels in Mainz eingelöst werden kann.
    Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht, höchstens jedoch bis zum 25. November 2008. Erhältlich sind die Karten im CineStar, Residenz&Prinzess sowie im MRZ-Shop.

    Peter Schamoni und das pralle Leben

    Rückblende und Doku-Reihe beim FILMZ 2008

    FILMZ, das Festival des deutschen Kinos, zeigt vom 26. bis 30. November nicht nur in
    seinem Langfilmwettbewerb aktuelle deutschsprachige Produktionen, sondern
    widmet sich in zwei zusätzlichen Filmreihen weiteren Aspekten des Filmschaffens. Die
    diesjährige Rückblende widmet sich dem Filmemacher Peter Schamoni mit zwei Spiel-,
    vier Dokumentar- sowie drei Kurzfilmen aus insgesamt fünf Jahrzehnten. Die
    Dokumentarfilmreihe zeigt vier lange und fünf kürzere Dokumentarfilme. Peter
    Schamoni sowie zahlreiche Gäste der Dokumentarfilmreihe werden bei FILMZ in Mainz
    anwesend sein.

    “Mit dem diesjährigen Rückblende-Gast holt FILMZ erneut einen der herausragenden
    Filmemacher des zeitgenössischen deutschen Kinos nach Mainz. Damit setzen wir die
    Tradition fort, unserem Publikum einen Regisseur vorzustellen, der im Laufe seines
    Schaffens eine eigene Signatur, ein sofortiges Wiedererkennungsgefühl entwickelt und
    etabliert hat. Das schaffen nur ganz, ganz wenige. Wir sind darum umso stolzer, ein
    solches ‚Unikat mit Prägestempel’ bei FILMZ willkommen heißen zu dürfen“, erklärt
    Filipe Tavares von der FILMZ-Rückblendegruppe.
    Ein Kennzeichen von Schamonis filmischem Schaffen sind seine Künstlerporträts, die sich
    in zahlreichen Filmbiographien und Dokumentationen ausdrücken. So zeigt FILMZ am
    Donnerstag „Frühlingssinfonie“ (1983), in dem Herbert Grönemeyer und Nastassja Kinski als Robert und Clara Schumann zu sehen sind.
    Von Freitag bis Samstag wird Peter Schamoni selbst bei FILMZ anwesend sein. In einer
    Galavorstellung am Freitagabend läuft Schamonis jüngstes Werk „Botero – Geboren in Medellin“ (2008), ein Dokumentarfilm über den kolumbianischen Maler und Bildhauer
    Fernando Botero.
    Am Sonntag wird in einer Matinee „Max Ernst“ (1991) gezeigt, in dem Schamoni Leben und Werk des 1976 verstorbenen Surrealisten rekapituliert.
    Der Samstag ist wie in den vergangenen Jahren der Rückblendetag. Er beginnt mit einer
    Matineevorstellung von Schamonis Debüt-Langfilm „Schonzeit für Füchse“ (1965), einem Generationendrama, in dem die Treibjagd als Metapher für ein ganzes
    gesellschaftliches Klima steht. „Schonzeit für Füchse“ ist einer der ersten Langspielfilme
    des Neuen Deutschen Films. Für Peter Schamoni, einem der Unterzeichner des
    Oberhausener Manifestes 1962 ist die gesellschaftskritische, geschichtsbewusste
    Haltung ein wichtiger Aspekt all seiner Filme, ob dokumentarisch oder fiktiv.
    Ein Bild davon kann man sich auch bei den drei Kurzfilmen am Samstagabend machen,
    die sich mit Max Ernst als Wiederentdecker des Astronomen E.W.L. Tempel, mit der
    Schauspielerin Camilla Horn (das Gretchen in Murnaus „Faust“-Verfilmung von 1926: der
    Stummfilm ist übrigens sehen in einer FILMZ-Sondervorführung mit Live-Musik am
    Samstagabend in der Altmünsterkirche) und mit der Nazi-Architektur der Nürnberger
    Parteitage beschäftigen. Zudem zeigt FILMZ zu diesem Termin den halblangen
    Dokumentarfilm „Hundertwassers Regentag“ (1972, Oscarnominierung 1973).
    Abgerundet wird das Programm der Rückblende von einer Podiumsdiskussion am
    Samstagnachmittag mit Peter Schamoni und weiteren Filmexperten, in der Schamonis
    Leben und Werk erörtert wird.
    Die Dokumentarfilmreihe zeigt insgesamt neun Filme, die aus der Rekordzahl von fast
    130 Einreichungen ausgesucht wurden. „Tod, Wiedergeburt, Identitätswechsel,
    Arbeitslosigkeit, Liebe sind nur einige der diesjährigen Themen, die nachdenklich
    stimmen. Andererseits sollen Porträts schillernder Personen aber auch unser Publikum
    unterhalten und durchaus Spaß machen, ohne die nötige Ernsthaftigkeit zu verlieren“,
    meint Ümit Uludag von der Dokumentarfilmgruppe. Keiner der Filme ist älter als ein
    Jahr, und viele sind bisher nur auf ganz wenigen Festivals zu sehen gewesen. „Ein
    wichtiges Kriterium unserer Reihe ist, das ein Film vorher nicht schon rauf und runtergespielt worden ist. Das ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr in der Filmfestivallandschaft“, erklärt Uludag.
    „Ab heute bin ich Mark“, der die Reihe am Donnerstagabend eröffnet, ist sogar eine Festival-Uraufführung. Regisseur Michael Adam wird mit zwei weiteren Gästen seines
    Teams anwesend sein. „Hochburg der Sünden“ von Thomas Lauterbach über die Suche nach türkischen Laiendarstellerinnen für die Inszenierung der Tragödie „Medea“ am
    Stuttgarter Staatstheater war zuvor lediglich auf dem Leipziger Dokumentarfilmfestival
    zu sehen, wo er die Goldene Taube gewann.
    Zu „Dietrichs Methode“ über einen originellen Weg, mit Arbeitslosigkeit und Armut umzugehen, werden vier Gäste inklusive der Regisseurin Josephine Links anwesend sein,
    zu „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes“ der Regisseur Servet Ahmet Golbol mit seiner Produzentin. Golbol hat in Mainz studiert und porträtiert vier Kinder im Süden der
    Türkei, die sich für wiedergeboren halten.
    Jeweils der Regisseur wird bei den Filmen „Etwas Ich“ (Konrad Kessler, über ein
    Popsternchen), „Schäfchen zählen“ (Nico Sommer, über einen Schäfer) und „Clean up“ (Sebastian Mez, über die technische Umsetzung von Hinrichtungen) anwesend sein.
    Weitere Filme der Reihe sind „Wollis Paradies“ von Gerd Kroske, der einen Hamburger Pornokino- und Puffbesitzer porträtiert, der inzwischen Dichter und Maler ist, und
    „Kinder. Wie die Zeit vergeht“ von Thomas Heise, der das Leben einer Familie in
    Sachsen-Anhalt nach der Wende beschreibt.

    Die ersten Filme stehen fest

    Neuer Eröffnungsfilm bei FILMZ

    Vom 26. bis 30. November wird das Filmfestival im Langfilmwettbewerb um Das Mainzer Rad zehn neue deutschsprachige Produktionen zeigen, die zuvor nicht im Kino zu sehen waren. Zu allen Filmen sind Gäste eingeladen, denn FILMZ ist ein Festival der Begegnungen.

    Nach einer kurzfristigen Programmänderung wird Peter Payers mehrfach preisgekrönter Film „Freigesprochen“ am Mittwoch, den 26. November FILMZ, das Festival des deutschen Kinos im Mainzer Residenz-Kino eröffnen. Regisseur Payer wird mit seinen Schauspielern Lavinia Wilson und Robert Stadlober anwesend sein. Die Änderung ist notwendig geworden, weil der ursprünglich vorgesehene Eröffnungsfilm „Die zweite Frau“ von Hans Steinbichler kurz vor FILMZ vom coproduzierenden TV-Sender im Fernsehen ausgestrahlt wird.

    In einem kleinen Ort löst der Kuss des korrekten Fahrdienstleiters Thomas Hudetz und der Studentin Anna ein furchtbares Zugsunglück aus. Die gemeinsame Schuld und die gemeinsame Lüge treiben Thomas und Anna in eine obsessive Liebe. Der Österreicher Peter Payer hat mit „Freigesprochen“ Ödön von Horvaths Drama „Der jüngste Tag“ als modernes Märchen mit Frank Giering, Corinna Harfouch, Lavinia Wilson und Robert Stadlober inszeniert. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit ‚Freigesprochen’ einen Film zur Eröffnung von FILMZ gefunden haben, der seine außergewöhnliche Geschichte durch gewaltige Kinobilder und mit schrägem, unterschwelligen Humor erzählt. Das ist aktuelles österreichisches Kino par exzellence“, meint Kerstin Krieg, die für die Filmauswahl mitverantwortlich ist. Mit dem Regisseur Peter Payer und zwei bekannten Schauspielern werden hochrangige Gäste anwesend sein.

    Auf verschiedenen Festivals hat „Freigesprochen“ schon mehrere Preise gewonnen: Preis der Jugendjury beim Internationalen Filmfestival von Locarno 2007; Spezialpreis der Jury für die beste Regie beim Festival auf La Réunion 2008; Preis für das beste Drehbuch des Internationalen Filmfestes Mailand 2008.

    Der diesjährige Eröffnungsfilm musste kurzfristig geändert werden, weil der ursprünglich vorgesehene „Die zweite Frau“ kurz vor dem Festival auf arte ausgestrahlt wird. „Die Ausstrahlung wurde erst nach der Programmierung von FILMZ bekannt. Die Produzenten des Films sowie Regisseur und Darsteller waren genauso überrascht wie wir“, erklärt Kerstin Krieg. „Da FILMZ eigentlich nur Filme zeigt, die zuvor nicht offiziell in Kino oder TV zu sehen waren, konnten wir dem Film nicht mehr die prominente Stelle des Eröffnungsabends einräumen. Dennoch sind wir der Meinung, dass ‚Die zweite Frau’ eindeutig ein Kinofilm ist und möchten ihm - vielleicht zum letzten Mal - das Recht einräumen, auf der großen Leinwand gesehen zu werden. Eine reguläre Kinoauswertung verbietet leider die frühe Ausstrahlung des Fernsehsenders.“

    Ein weiterer Höhepunkt bei FILMZ 2008 ist Christian Petzolds „Jerichow“ mit Benno Fürmann und Nina Hoss über die schicksalhafte Begegnung dreier Menschen in einer gottverlassenen Gegend. Die Gier nach Geld, Liebe und Leidenschaft führt in dieser intensiven Dreiecksgeschichte zur Katastrophe.

    In „Vom Atmen unter Wasser“ von Winfried Oelsner gibt Andrea Sawatzki eine atemberaubende Vorstellung als traumatisierte Mutter, deren Tochter ein Jahr zuvor brutal ermordet wurde. Ein dichter und gut erzählter Film über die Auswirkungen von nicht bewältigter Trauerarbeit.

    „Früher oder später“ ist das Spielfilmdebüt von Ulrike von Ribbeck, deren Kurzfilm „Am See“ den FILMZ-Kurzfilmwettbewerb 2002 gewonnen hat. In dem verträumt-zarten Lolita-Familiendrama spielen unter anderem Peter Lohmeyer, Marie-Lou Sellem und in ihrer ersten Rolle Lola Klamroth, die Tochter von Peter Lohmeyer. Ulrike von Ribbeck hat ihre Anwesenheit bei FILMZ schon zugesagt.

    Das vollständige Programm von FILMZ 2008 wird im November feststehen. Neben dem Langfilmwettbewerb zeigt FILMZ jede Menge Kurzfilme – unter anderem als Vorfilme, im Kurzfilmwettbewerb und in der Rhein-Main-Rolle mit Produktionen aus der Rhein-Main-Region. Außerdem laufen in der Dokumentarfilmreihe aktuelle Dokumentationen über Themen, die unter den Nägeln brennen. Die diesjährige Rückblende widmet sich Peter Schamoni, einem Veteran des Neuen Deutschen Films. Peter Schamoni wird in Mainz anwesend sein.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Christoph Nuehlen, presse@filmz-mainz.de, Telefon: 0170 96 14 878.

    Neuer Zuschauerrekord bei FILMZ 2007

    FILMZ, das Festival des deutschen Kinos, ist am Sonntagabend mit einem neuen Besucherrekord zu Ende gegangen. Gewinner des Langfilmpreises, dem Mainzer Rad, ist „Nichts geht mehr“ von Florian Mischa Böder. Sieger des Kurzfilmwettbewerbs ist „Mickey und Maria“ von Steffen Reuter. Mit über 4000 Besuchern konnte FILMZ erneut einen Besucherrekord vermelden.

    Mit seinem Film „Nichts geht mehr“ ist Regisseur Florian Mischa Böder der diesjährige Gewinner des FILMZ-Publikumspreises für den besten Langfilm Das Mainzer Rad. Florian Mischa Böder ist für FILMZ kein ganz unbekannter: Beim ersten FILMZ-Festival 2001 wurde sein Kurzfilm-Erstling „Ich muss gehen“ als Vorfilm des Eröffnungsfilmes gezeigt.
    Zusammen mit seinem Produzenten Peter Kreutz nahm Böder nun am Sonntagabend im ausverkauften Residenz-Kino – mit 600 Plätzen der größte Mainzer Kinosaal – das von der Stadt Mainz gestiftete Preisgeld von 1.000 Euro sowie die vom Mainzer Juwelier Richard Weiland gestiftete Statue „Das Mainzer Rad“ entgegen. „Ich freue mich, dass ich vom Publikum einen Preis bekomme, denn Filme werden fürs Publikum gemacht“, erklärte Florian Mischa Böder. „Ich fühle mich sehr geehrt, besonders, weil ich seit Donnerstag hier bei FILMZ so viele andere gute Filme gesehen habe.“
    Der Gewinner des Kurzfilmpreises war Regisseur Steffen Reuter mit seinem Film „Mickey und Maria“. Er erhielt als Preisgeld 500 Euro, die von der Mainzer Produktionsfirma KONTRASTFILM zur Verfügung gestellt wurden, sowie eine Statue, die FILMZ-Flamme.

    Weitere Gewinner des Abends waren drei Drehbuchautoren, die beim FILMZ-Drehbuchpitching die Jury, bestehend aus Eckart Stein, dem ehemaligen Leiter des Kleinen Fernsehspiels, Verena Metze-Mangold, Co-Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung, Drehbuchautor Stefan Falk sowie Tidi von Tiedemann von der Firma KONTRASTFILM, von ihren Filmstoffen überzeugen konnten. Lobend erwähnt wurden „Entscheidungsreif“ von Doris Köhler und „Bad Blue Boys“ von Stjepan Klein. Den Hauptpreis des Pitchings, eine FILMZ-Flamme, 300 Euro sowie eine Drehbuchentwicklung in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma KONTRASTFILM, erhielt „Das Stück vom Kuchen“ von Andrea Kurz. Die gut herausgearbeiteten Figuren sowie der tiefgründige Humor der spannenden Geschichte habe die Jury überzeugt, so Tidi von Tiedemann bei der Preisübergabe.

    Über weitere Preise freuen konnten sich auch drei FILMZ-Besucher, die bei der Verlosung von drei Jahresmitgliedschaften des Fitnessstudios easy Sports unter den Zuschauern des Kurzfilmwettbewerbs Glück hatten.

    Mit insgesamt 4360 Zuschauern konnte FILMZ 2007 erneut eine Steigerung der Besucherzahlen erreichen (nach 3048 Zuschauern im letzten Jahr). „FILMZ 2007 war ein voller Erfolg“, meint Guido Lukoschek von der Festivalleitung. „Die neuen Spielstätten boten Publikum und Festivalgästen eine hervorragende Bühne. Wir freuen uns, dass wir unser treues Stammpublikum halten und zugleich neue Freunde gewinnen konnten.“

    Nicht nur der diesjährige Kurzfilmpreis fand vor vollem Haus statt, auch mehrere Veranstaltungen des Rahmenprogramms waren ausverkauft. So das Stummfilmkonzert, bei dem Carsten-Stephan Graf von Bothmer am Flügel den Fritz-Lang-Klassiker „Spione“ musikalisch begleitete, sowie die Drehbuchlesung des in der Vorproduktion befindlichen Filmes „Diamantenhochzeit“.
    Auch die Dokumentarfilmreihe, die in diesem Jahr zum zweiten Mal im CinéMayence stattfand, konnte sich mit einigen nahezu ausverkauften Veranstaltungen etablieren. Die Zuschauerzahlen der weiteren Filme – sowohl des Langfilmwettbewerbs wie auch der Rückblende mit Filmen von und mit Margarethe von Trotta – demonstrieren, dass das Mainzer Cinestar als neue Spielstätte von FILMZ sofort und mit äußerst positiver Resonanz des Publikums angenommen wurden.

    Guido Lukoschek erklärt: „Eine nie da gewesene Zahl von ausverkauften Vorstellungen, viele begeisterte Rückmeldungen von Publikum wie Filmemachern und die hervorragende Festivalstimmung zeigen, dass Mainz ein Filmfest will und braucht“.

    Nächstes Jahr wird FILMZ, das Festival des deutschen Kinos, voraussichtlich vom 26. bis 30. November 2008 stattfinden.