WOHIN MIT MIR?
DE 2025 | Marvin Menné | 79 MIN. | OMU

Kampf um ein Recht auf Sicherheit
Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität.
Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.
Marvin Menné ist Kameramann und Dokumentarfilmregisseur aus Mainz.
Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und einem Mediendesign-Studium mit Schwerpunkt Film an der Hochschule Mainz widmet er sich gesellschaftlich relevanten und polarisierenden Themen der deutschen Identität. Seine Filme überzeugen durch subtile, unkommentierte Erzählweise und eine klare, ästhetische Bildsprache.
Neben Dokumentarfilmen produziert er Image- und Unternehmensfilme und arbeitet als freier Kameramann für TV-Produktionen.
Regie, Kamera, Produktion: Marvin Menné | Schnitt: Jonas-Danilo Fehr | Produktion: Hochschule Mainz | mit: Majd, Shahfaisal, u. a.
Kontakt
mail@marvin-menne.com

Vorfilm
QUEER EXILE
DE 2024 | Ahmed Awadalla | 10 Min. | OMEU
Flucht und neue Grenzen
Ein Aktivist flieht nach der Revolution aus Ägypten nach Berlin – doch statt Freiheit findet er neue Grenzen: rechte Proteste vor der Tür, traumatische Erinnerungen im Gepäck. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart stellt sich die Frage: Was bedeutet Freiheit wirklich?
Thematisierung Homophobie und Rassismus, Beschreibung psychischer Stress, Beschreibung psychische und körperliche Gewalt