MITTELLANGFILM 2: IRGENDWO IN DEUTSCHLAND

Der zweite von vier Slots des Mittellangfilmwettbewerbs, „Irgendwo in Deutschland“, beschäftigt sich aus drei Perspektiven mit Fragen nach Heimat, Gebundenheit, Deutschsein und den Banalitäten der Kleinstadt.

AUF DER RÜCKSEITE DER LANDSCHAFT
DE 2026 | Philipp Hartmann | 30 min | FSK-ungeprüft | OMEU
Während er auf seine Frau wartet, vertreibt sich ein alternder Filmemacher mit schwindender Sehkraft die Zeit auf einem Parkplatz. Zwischen Supermärkten, Elektronikgeschäften, Tankstellen und Autowaschanlagen philosophiert er über Sonderangebote, seine Umgebung und die Vergangenheit. Ein auf 16-mm-Film gedrehtes Portrait an und von einem Nicht-Ort.

KEINE STADT, KEIN DORF
DE 2026 | Ekaterina Reinbold | 23 MIN | FSK-ungeprüft | OMU
Eine Familienfeier für den Großvater steht inmitten deutscher Kleinstadtmanier in einem Vereinsheim an. Für alle Familienmitglieder bieten die Vorbereitungen genug Raum und Zeit für Reibungen und Momente intimer generationsübergreifenden Vergangenheitsbewältigung, die die Leben der Familienmitglieder unwiderruflich miteinander in Beziehung setzen.
Content Notes: Thematisierung von Diskriminierung (Rassismus)

HARIKA
DE 2026 | Beran Ergün | 28 min | FSK-ungeprüft | OMEU
Zwei Kinder, ein Chihuahua, der Besitzer eines Boxclubs und ein Eimer voller Wasserballons – an einer Straßenecke kommt es zur Begegnung. Was als harmloser Streich beginnt, scheint langsam zu eskalieren und sich in der kleinen Stadt auszubreiten, wodurch ein unverwechselbares, intimes Porträt des Gemeinschaftslebens entsteht.