STUMMFILMKONZERT MIT DER RHEINISCHEN ORCHESTERAKADEMIE MAINZ: METROPOLIS
DE 1927/2010 | FRITZ LANG | 150 MIN. | FSK 6 | OV | SW

Bereits 2011 durften wir zu unserem 10-jährigen Jubiläum zusammen mit der Rheinischen Orchesterakademie Mainz ein Stummfilmkonzert veranstalten – nun passend zur nächsten großen Jubiläumsfeier dürfen wir erneut gemeinsam zum Stummfilmkonzert einladen und damit das 100-jährige Jubiläum von METROPOLIS einläuten!
Die Rheinische Orchesterakademie Mainz (ROAM) begann 2003 als studentisches Projekt und entwickelte sich innerhalb eines Jahrzehnts zu einem viel beachteten Forum für junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Bundesrepublik und ist, nach einem weiteren Jahrzehnt, aus der Mainzer Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. ROAM ist offen für junge Musiker:innen, Studierende, Schüler:innen und junge Berufstätige, die in der intensiven Probenarbeit eines Orchesterkurses anspruchsvolle Werke auf hohem Niveau einstudieren und in Konzerten der Öffentlichkeit vorstellen wollen. Ihr Ziel: In entspannter und konkurrenzfreier Atmosphäre große Orchestermusik zu erarbeiten. Das Ensemble widmet sich neben großer Literatur vor allem unbekannten und ungewöhnlichen Werken, der Neuen Musik sowie Film- und jazzverwandter Musik. 2024 feierte die ROAM ihr 20-jähriges Jubiläum!
Futuristisch-expressionistischer Stummfilmklassiker
Die Bevölkerung der Stadt Metropolis lebt in einer strengen Zweiklassengesellschaft. Über der Erde spielt sich das Leben der Reichen und Privilegierten ab. In seinem „Neuen Turm Babel“ hat Joh Fredersen alle Fäden in der Hand und steuert das Herz des Systems: den unter der Erde liegenden Moloch aus Maschinen und ausgebeuteten Arbeitern. Fredersens Sohn Freder hinterfragt als einziger Privilegierter die herrschende Ungleichheit und macht sich auf in die Arbeiterstadt. Dort will er die engelsgleiche Maria finden, die den Arbeitern mit Predigten von Liebe und Klassenlosigkeit Hoffnung macht. Sein eigener Vater jedoch setzt alles daran, Maria und die drohenden Aufstände aufzuhalten, und beauftragt den Erfinder Rotwang mit dem Bau eines Maschinenmenschen, der als Doppelgänger Marias die Arbeiter ins Verderben stürzen soll.
Fritz Lang (1890 – 1976) setzte mit METROPOLIS neue ästhetische und technische Maßstäbe. Seine Stummfilme erzählen zumeist utopische und fantastische Geschichten. Er etablierte sich bereits 1921 mit DER MÜDE TOD in der internationalen Filmwelt, der wir bereits beim letztjährigen Stummfilmkonzert zeigen durften. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Lang 1933 in die USA, wo er weitere 22 Filme drehte und zu den Mitbegründern der „Anti-Nazi-League“ gehörte.
Regie, Schnitt: Fritz Lang | Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang |Kamera: Karl Freund, Günther Rittau |Musik: Gottfried Huppertz, rekonstruiert und eingerichtet von Frank Strobe | mit: Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Alfred Abel, Rudolf Klein-Rogge, u.a
Preise und Auszeichnungen
METROPOLIS wurde 2001 als erster Film ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.
Kontakt
Film mit Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung,
Musik mit Genehmigung der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE.
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Patricia Heckert
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
T +49 (0) 611 97708-45
METROPOLIS © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Warner Bros DE