VELVET GOLDMINE
UK 1998 | Todd Haynes | 123 Min. | OmU
Muschelkino (Sommer)

Schillerndes Glam-Rock-Märchen mit Camp-Ästhetik
In den 70ern wird Glam-Rock Star Brian Slade mit seinem androgynen und polarisierenden Auftreten zur Ikone und verschwindet plötzlich aus dem Rampenlicht. Mitte der 80er wird der Journalist Arthur Stuart damit beauftragt diesen Mythos um Slade aufklären. Dabei taucht er in seine eigene Jugend als Fan zurück, für den Glam Rock ein Versprechen von Freiheit war und entdeckt in dem Zuge seine Sexualität neu. In Rückblenden baut der Film aus Erinnerungen und Erzählungen die Geschichte des fiktiven Rockstars auf.
Todd Haynes, eine Schlüsselfigur des New Queer Cinema, erzählt in seinem nicht-linearem Musikdrama vom queeren Leben und Lieben. Besonders überzeugt der Film mit rauschhaften Bildern, einer glitzernden 70er-Ästhetik, und kraftvoller Musik. VELVET GOLDMINE ist ein schillerndes Glam-Rock-Märchen über Aufstieg, Exzess, Idole und darüber, wie sich Kunst und Ruhm auf Menschen auswirkt.
Regie: Todd Haynes | Drehbuch: James Lyons, Todd Haynes | Kamera: Maryse Alberti | Schnitt: James Lyons | Musik: Carter Burwell Craig Wedren | Besetzung: Ewan McGregor, Jonathan Rhys Meyers, Toni Collette, Christian Bale, Eddie Izzard, Emily Woof
VELVET GOLDMINE © AMBI Distribution