WHEN PIGS FLY
DE 2026 | DENISE RIEDMAYR | 80 MIN. | FSK 12 | OV

Einfühlsames Doppelporträt zwischen Labor und Gnadenhof
Ein Herz – ein Bauteil, das sich einfach austauschen lässt? Oder wohnt ihm etwas inne, das weit über seine bloße Funktion hinausreicht?
Während die Medizin im Schweineherz vor allem ein mögliches Spenderorgan sieht, erleben die Bewohner eines Gnadenhofs ihre alt gewordenen Tiere ganz anders: nicht als Ersatzteillager, sondern als eigenständige Wesen. Im Zentrum von WHEN PIGS FLY stehen zwei Frauen, deren Beziehung zu Schweinen sich grundverschieden entfaltet – die eine in der Laborwelt einer Universität, die andere im Alltag eines ökologisch geführten Hofs.
Die Gegenüberstellung wirft eine grundsätzliche tierethische Frage auf: Ist das Schwein bloßes Nutztier oder fühlendes Gegenüber? WHEN PIGS FLY öffnet den Blick für die Widersprüchlichkeit im Verhältnis von Mensch und Tier.
Denise Riedmayr (*1993) studiert Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie arbeitet als freiberufliche Filmemacherin sowie als Autorin und Regisseurin beim Bayerischen Rundfunk. Mit AUFARBEITEN, ihrem ersten Kurzfilm in Eigenregie, wurde sie mit dem FFF-Nachwuchspreis (Kurzfilmwoche Regensburg, 2018) ausgezeichnet. Ihr erster Kurzspielfilm AN ANNA erhielt den Preis für den besten nationalen Kurzfilm (Filmfest für Kinder und Jugendliche Schlingel, 2020) sowie den Starter-Filmpreis der Landeshauptstadt München 2021.
Regie, Schnitt: Denise Riedmayr, Melanie Jilg | Bildgestaltung: Felix Riedelsheimer | Komponist: Marja Burchard | Sounddesign, Mischung: Philip Hutter | Farbkorrektur: Nicolas Coleman | VFX: Kevin Fuchs | Produktion: Michael Kalb Filmproduktion | Koproduktion: HFF München, BR Bayerischer Rundfunk | Förderung: FFF Bayern
Festivalteilnahmen
DOK.fest München, CPH:DOX, dokka-Festival

Vorfilm
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MT 2025 | Rachel Micallef Somerville | 16 MIN. | OmeU
Zwischen Fels, Ton und Tang: Ein essayistischer Blick auf Malta, dessen fragile Landschaft von Gier und Fremdherrschaft gezeichnet ist. Eine stille Suche nach einer verlorenen Gestalt und nach Heimat.
Regie: Rachel Micallef Somerville | Kamera: Giulio Rasi