Kritische Perspektiven auf (Un-)Sichtbarkeit und Wertschätzung arbeitender Menschen in Deutschland
Das diesjährige Symposium nimmt die deutsche Arbeitsgesellschaft, das Arbeiten selbst und die Dimension der Klasse in den Blick. Ein kritisch formulierter Ansatz zur gesellschaftlichen Bedeutung von Arbeit und Klasse soll hinterfragen, welche Berufe und arbeitenden Personen in der Gesellschaft Anerkennung erfahren – und welche nicht. Sichtbarkeit und Wertschätzung bleiben gerade jenen Berufen verwehrt, die überwiegend von Menschen aus marginalisierten Gruppen wie Migrant:innen, Frauen oder Personen aus niedrigeren sozialen Schichten ausgeübt werden. Die Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen Normen rund um Arbeit spiegeln sich auch im filmischen Raum wider, wo sie entweder normgerecht reproduziert oder kritisch hinterfragt und vorgeführt werden.
Um diese Spannungen innerhalb unterschiedlicher Darstellungen und Formen der Sichtbarkeit von Arbeit und Klasse, aber auch um die enge Verstrickung zwischen Arbeit und Film(schaffen) selbst soll es im diesjährigen Symposium gehen. Es umfasst einen Vortragstag, eine Lesung, vier Filmvorführungen sowie ein Screening in Kooperation mit Muschelkino und Spotlight.
Das Symposium entsteht in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und dem Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz.
Übersicht aller Veranstaltungen
So 09.11.2025
Mo 10.11.2025
Mi 12.11.2025
Fr 14.11.2025
Sa 15.11.2025
So 16.11.2025







