Filmreihen

  • Mittellange

    Der Boom der TV-Serien und ihr 60-minütiges Erzählformat haben eine neue Sehgewohnheit hervorgebracht. Die Antwort des Films stellt hierbei der Mittellange Film dar. In 20–69 Minuten entfaltet sich eine gänzlich andere Erzähldynamik, als man es sonst gewohnt ist. Hektische Szenarien, tiefgründige Reisen, Reifeprozesse, Selbstfindung, Loyalität, Lügen, die man sich selbst erzählt, Angst, Differenzen unter Fremden und Reue sind Themen, die im diesjährigen Mittellangen Film behandelt werden. Ein Format – viele Facetten. Die Oberfläche wirkt meist so meeresblauklar. Und doch spielen sich etliche verschiedene Farbspiele unter ihr ab. Tauchen Sie ein in ein innovatives und unerforschtes Erzählformat.

  • SI-STAR

    Der SI-STAR Filmpreis prämiert bereits seit 2016 die Arbeit von außerordentlichen Regisseurinnen im deutschsprachigen Raum und wird das nächste Mal am 28. Februar 2020 in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung in Berlin verliehen. Der SI STAR-Filmpreis ist mit 10.000 € dotiert, die von den rheinland-pfälzischen Clubs des weltweiten Frauennetzwerks Soroptimist International gestiftet werden. Er soll die Diversität, die Bandbreite an Geschichten im Kino, im Fernsehen und im Web fördern, den ungleichen Bedingungen für Frauen und Männer in der Filmbranche zum Trotz.

  • Kurzfilm

    Filme, die berühren und zum Nachdenken anregen, müssen nicht immer Spielfilmlänge haben. Das beweist unser diesjähriger, abwechslungsreicher Einblick in die aktuelle Kurzfilmwelt: Unsere sechs ausgewählten Filme handeln von tiefen Emotionen, schweren Entscheidungen und der Komik des Alltags. Letztendlich zeigen sie uns, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wir freuen uns, Ihnen einmal mehr die kreativen Köpfe der Rhein-Main-Region vorstellen zu dürfen. Erleben Sie in acht ausgewählten Kurzfilmen Drama, Komödie und Poesie. Unsere Kategorie andersARTig ist ein kunterbuntes Mosaik aus einzigARTigen Filmen, die vor allem eines gemeinsam haben: andere Perspektiven. Die ausgewählten Filme wollen informieren, ironisieren, irritieren und inspirieren – und das auf ganz besondere Art und Weise. Egal ob Animation oder Live-Action, die Filme bestechen durch individuelle Bildsprache und Rhythmus und erzählen dabei von Beziehung und Freundschaft, Nähe und Distanz, Sieg und Niederlage, und davon, etwas zu riskieren. Eine Hommage an das Leben mit seinen vielfältigen Facetten und eine Aufforderung, Neues zu entdecken.

  • Doku

    Zwischen Höhenflügen und Schicksalsschlägen, zwischen Mexiko und Frankfurt an der Oder, zwischen Müll und Kunst – dieses Spannungsfeld umfasst der diesjährige Dokumentarfilmwettbewerb. 10 Geschichten, in denen Menschen ihre Sorgen, Ängste und Wünsche mit uns teilen und damit exemplarisch für Probleme stehen, die uns allen am Herzen liegen. Auf der Suche nach einem Leben frei von gesellschaftlichen Zwängen und hin zu sich selbst. Passend zum diesjährigen Symposium steht der menschliche Körper in seinen verschiedenen Teilen, Formen und Farben im Zentrum fast aller Filme. Was ist vermeintlich schön? Was ist vermeintlich richtig? Mit vier Filmen bieten wir diesem relevanten Thema Raum, gesehen und gehört zu werden.

  • Symposium

    Mehrtägiges Symposium mit Filmvorführungen, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion. Die Sexualität und damit einhergehend die eigene Beziehung zum Körper war und ist ein relevantes Thema, wenn auch nicht immer öffentlich diskutiert. Nichtsdestotrotz gibt es einige Produktionen, die sich damit auseinandersetzen. Die BDSM-Dokumentation VIOLENTLY HAPPY (2016) erforscht spielerisch neue körperliche sowie emotionale Grenzerfahrungen, während TOUCH ME NOT (2018) einen eher nüchternen Einblick in die Intimität des eigenen Körpers anhand der Begleitung dreier unterschiedlicher Figuren gewährt. Eine Retrospektive mit Monika Treuts FEMALE MISBEHAVIOR (1992) soll einen Rückblick auf queere Ansätze im Deutschland der 1990er und der damaligen Auseinandersetzung geben. Ziel des Symposiums von FILMZ – Festival des deutschen Kinos ist es, den Körper, seine (post)modernen Darstellungsformen und die damit einhergehende Frage nach gender und identity kritisch zu durchleuchten sowie die filmische Auf-arbeitung von körperlich-sexuellen Erfahrungen zu erforschen, um diesem im Mainstream immer noch selten reflektierten Thema einen Raum zu bieten.

  • FILMsZene

    Auch in diesem Jahr werden wir mit dem Drehbuch-Pitching, der Gong-Show und unserer FILMZAPPELN-Party auch abseits der Kinosäle wieder ein buntes Programm bieten.

  • Langfilm

    Unsere diesjährigen Wettbewerbsfilme zeigen Räume als lebendige Kulissen für kosmischen Kampf und dramatische Intrigen, für junge werdende aber auch tragisch endende Liebe und für falsche, flüchtige und innige Freundschaft. Sie zeigen Menschen und das was sie ausmacht an den Orten ihres Lebens. Die Filme selbst, fünf davon Langfilmdebüts, leben im Kino, einem Ort des Entdeckens und des Dialogs. Dorthin möchten wir Sie herzlich einladen, um mit uns den Finger an den Puls des jungen deutschen Films zu legen und mit den Künstler*innen bei Filmgesprächen nach den Vorführungen oder beim FILMZirkel in der Bar jeder Sicht in einen regen Austausch zu treten!